Zur barrierefreien Version wechseln
Unbrauchbarer Zahnersatz muss neu gefertigt werden

 

Die vom Kläger ausgeführte prothetische Versorgung des Ober- und Unterkiefers bei der Versicherten entsprach nicht den Richtlinien des Bundesausschusses der Zahnärzte und Krankenkassen für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche vertragszahnärztliche Versorgung mit Zahnersatz und Zahnkronen (ZE-Richtlinien) vom 25.10.1977 in der ab 01.01.1999 geltenden und bis zum 31.12.2003 maßgeblichen Fassung. Zudem war die vom Kläger ausgeführte prothetische Versorgung mangelhaft. Durch diese Pflichtverletzungen des Klägers wurde der Schaden verursacht.

Da der eingegliederte Zahnersatz völlig unbrauchbar ist, muss er neu angefertigt werden. Eine Nachbesserung ist in diesem Falle nicht möglich. Die Passungenauigkeit (Unterfahrbarkeit) der Kronenränder ist eine Verletzung zahnärztlicher Sorgfaltpflichten, weshalb die Folgen dieser Mängel nach Dienstvertragsrecht zu beurteilen sind.

LSG Baden-Württemberg, Urteil vom 26.04.2006, Az. L 5 KA 3677/05

Urteil im Volltext Urteil im Volltext

_________________________________________________________________________________________________
Dieser Beitrag wurde von den im Impressum unter "Redaktion" genannten Zahnärzten und zahnmedizinischen Fachkräften erstellt und vom Schlussredaktionsteam didaktisch überarbeitet.
Datum der Erstellung: 26.05.2007, letzten Änderung: 26.05.2007, letzte Überprüfung: 26.05.2007. 


 Impressum

Sitemap

Realisation: wsp-design.de




Zertifiziert durch MEDIsuch
 

Zertifiziert durch MEDIsuch

 Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
 

Wir befolgen den HONcode Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen.
Kontrollieren Sie dies hier.