Barrierefreie Version verlassen

Zur Subnavigation springen

Sie befinden sich hier:
Vergütungsanspruch bei versäumtem Termin
Ein Zahnarzt hat gem. § 611, 615 Satz 1, 293, 295 BGB einen Anspruch auf Vergütung für einen vereinbarten und vom Patienten versäumten Behandlungstermin. Das AG Ludwigsburg hat die Voraussetzungen des § 615 Satz 1 BGB als erfüllt angesehen, da nach dieser Vorschrift der dienstbereite Zahnarzt die für einen versäumten Behandlungstermin vereinbarte Vergütung verlangen kann, ohne zur Nachleistung verpflichtet zu sein, insofern sich der Patient mit der Annahme der Dienste in Verzug befand. Der Vergütungsanspruch des Zahnarztes besteht allerdings nur für die Zeit des Annahmeverzuges.

AG Ludwigsburg, Urteil vom 18.09.1992, Az. 4 C 1021/92

_________________________________________________________________________________________________
Dieser Beitrag wurde von den im Impressum unter "Redaktion" genannten Zahnärzten und zahnmedizinischen Fachkräften erstellt und vom Schlussredaktionsteam didaktisch überarbeitet.
Datum der Erstellung: 18.05.2007, letzten Änderung: 18.05.2007, letzte Überprüfung: 18.05.2007. 



 Zertifiziert durch MEDIsuch

Zertifiziert durch MEDIsuch.


Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation.

Impressum

Sitemap

Realisation: wsp-design.de

Zum Seitenanfang springen