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Schädigung des nervus lingualis
Der Zahnarzt muss den Patienten über das Risiko einer dauerhaften Schädigung des nervus lingualis durch eine Leitungsanästhesie zur Schmerzausschaltung aufklären, weil bei einer Nerv-Verletzung eine erhebliche Beeinträchtigung droht. Selbst wenn der Patient früheren, komplikationslos verlaufenen Betäubungen zugestimmt hat, kann daraus eine Einwilligung in den fehlgeschlagenen Eingriff nur hergeleitet werden, wenn den Vorbehandlungen die erforderliche Risikoaufklärung vorausgegangen ist.

OLG Koblenz, Urteil vom 13.05.2004, Az. 5 U 41/03

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Dieser Beitrag wurde von den im Impressum unter "Redaktion" genannten Zahnärzten und zahnmedizinischen Fachkräften erstellt und vom Schlussredaktionsteam didaktisch überarbeitet.
Datum der Erstellung: 04.04.2007, letzten Änderung: 04.04.2007, letzte Überprüfung: 04.04.2007. 



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