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Wirtschaftliche Aufklärung
Das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe hat mit Urteil vom 16. 1. 2003 eine Entscheidung zur wirtschaftlichen Aufklärungspflicht des Zahnarztes getroffen. Nach der Entscheidung des OLG hat ein Zahnarzt, der nach den Umständen begründete Zweifel haben muss, ob der private Krankenversicherer des Patienten die Kosten dieser Behandlung erstattet, den Patienten auf seine Zweifel hinzuweisen und den Patienten selbst entscheiden zu lassen, ob er das Risiko eingehen will, seine Behandlungskosten ganz oder teilweise aus eigenen Mitteln zu zahlen. Nach Auffassung des OLG kann der Patient bei einer entsprechenden vertraglichen Pflichtverletzung des Zahnarztes seinen Schadensersatzanspruch dem Vergütungsanspruch des Zahnarztes entgegenhalten. Der Schaden des Patienten sei in der Weise zu ersetzen, dass der Zahnarzt keine Vergütung erlangt.

OLG Karlsruhe, Urteil vom 16.01.2003, Az. 12 U 173/02

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Dieser Beitrag wurde von den im Impressum unter "Redaktion" genannten Zahnärzten und zahnmedizinischen Fachkräften erstellt und vom Schlussredaktionsteam didaktisch überarbeitet.
Datum der Erstellung: 25.04.2008, letzten Änderung: 25.04.2008, letzte Überprüfung: 25.04.2008. 



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