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Kieferbruchrisiko bei Weisheitszahnentfernung
Nach einer Entscheidung des Oberlandesgerichts München muß ein Zahnarzt vor der operativen Entfernung tief verlagerter Weisheitszähne auf das Risiko eines Kieferbruchs hinweisen. Im zu verhandelnden Fall hatte es der Zahnarzt unterlassen, über die geringe aber immer vorhandene Gefahr eines Kieferbruches aufzuklären, da die Röntgenaufnahmen einen stabilen Kieferknochen zeigten.Das Gericht billigte dem Patienten ein Schmerzensgeld in Höhe von DM 7.000,-- zu, da er über Monate hinweg seinen Mund kaum bzw. letztlich nicht mehr so weit öffnen konnte wie vor dem Knochenbruch und zudem erhebliche Schmerzen hatte.

OLG München, Urteil vom 30. 3. 1995, Az. 1U 3458/94

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Dieser Beitrag wurde von den im Impressum unter "Redaktion" genannten Zahnärzten und zahnmedizinischen Fachkräften erstellt und vom Schlussredaktionsteam didaktisch überarbeitet.
Datum der Erstellung: 25.04.2008, letzten Änderung: 25.04.2008, letzte Überprüfung: 25.04.2008. 



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