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Aufklärung über Behandlungsalternativen
Nach einer Entscheidung des hanseatischen Oberlandesgerichts vom 30. 12. 1999, AZ U11/99) muss ein Zahnarzt den Patienten über Behandlungsalternativen nur dann aufklären, wenn wirklich eine echte Alternative mit gleichwertigen Chancen, aber andersartigen Risiken besteht. Bei einer eindeutigen Behandlungsbedürftigkeit im Sinne einer zahnerhaltenden Therapie durch Zahnersatz für den Ober- und Unterkiefer mit Bissanhebung stelle das bloße Anschleifen der unteren Frontzähne keine solche aufklärungsbedürftige Alternative dar. Darüber hinaus müsse bei einer umfassenden zahnprothetischen Versorgung des Ober- und Unterkiefers mit Bissanhebung der Patient auf die damit verbundenen zahnmedizinischen Risiken im Hinblick auf mögliche Beschwerden und Beeinträchtigungen im Bereich der Kaumuskulatur hingewiesen werden. Eine Aufklärungspflicht bestünde aber nicht dahingehend, dass die Zahnbehandlung in seltenen Fällen möglicherweise gravierende psychosomatische Folgeerscheinungen auszulösen vermag.

Quelle: FVDZ

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Dieser Beitrag wurde von den im Impressum unter "Redaktion" genannten Zahnärzten und zahnmedizinischen Fachkräften erstellt und vom Schlussredaktionsteam didaktisch überarbeitet.
Datum der Erstellung: 25.04.2008, letzten Änderung: 25.04.2008, letzte Überprüfung: 25.04.2008. 



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