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Ärzte müssen bei Arzneiwechsel erneut aufklären.
Wechseln Ärzte bei Patienten das Medikament, müssen sie vor der Ersteinnahme vollständig über die möglichen unerwünschten Arzneimittelwirkungen aufklären, damit der Patient entscheiden kann, ob er in die Erprobung überhaupt einwilligen oder ob er wegen der möglichen Nebenwirkungen darauf verzichten will. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Die Aufklärungspflicht bestehe auch dann, wenn beim neuen Medikament das Risiko einer Komplikation wesentlich geringer sei als bei dem abgesetzten Medikament.

Geklagt hatte eine herzkranke Frau, die nach einem Wechsel der Medikation einen zehnminütigen Herzstillstand erlitten hatte. Die Ärzte hatten sie vor der Verordnung nicht über dieses Risiko aufgeklärt, weil die Gefahr, einen Herzstillstand zu erleiden, durch den Einsatz des neuen Medikamentes vermindert werden sollte.

BGH, Urteil vom 17.04.2007, Az.: VI ZR 108/06

Urteil im Volltext Urteil im Volltext

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Dieser Beitrag wurde von den im Impressum unter "Redaktion" genannten Zahnärzten und zahnmedizinischen Fachkräften erstellt und vom Schlussredaktionsteam didaktisch überarbeitet.
Datum der Erstellung: 14.07.2007, letzten Änderung: 14.07.2007, letzte Überprüfung: 14.07.2007. 



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