Barrierefreie Version verlassen

Zur Subnavigation springen

Sie befinden sich hier:
Implantate
Darstellung verschiedener Implantatformen.



Für den frühzeitigen Verlust von Zähnen gibt es viele Ursachen. Ebenso vielfältig sind auch die Folgen! Eine davon ist die schmerzhafte Erfahrung, die bisherige Lebensqualität zu verlieren. Dazu gehören Ihr unbeschwertes Sprechen, alles essen zu können, Ihre Ausstrahlung und Ihr Wohlbefinden. Normalerweise wird die entstandene Zahnlücke durch festsitzenden Zahnersatz, eine Brücke, oder durch herausnehmbaren Zahnersatz, eine Teilprothese, geschlossen. Bei diesem Zahnersatz wird nur der sichtbare Teil des Zahnes, die Zahnkrone, ersetzt. Ein Ersatz der Zahnwurzel erfolgt nicht. Zur Befestigung einer Brücke müssen außerdem die, vielleicht sogar noch kariesfreien, Nachbarzähne beschliffen werden. Neben diesen konventionellen Versorgungen kann der Lückenschluss auch durch ein oder mehrere Implantate erfolgen. Allerdings ist diese Versorgungsvariante aufwendig und sehr kostenintensiv.

Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die die fehlenden Zähne ersetzen und an deren Stelle in den Kieferknochen eingesetzt werden. Die Erfahrungen mit Implantaten reichen weit über 30 Jahre zurück. 1982 wurde die Implantologie von der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilhunde (DGZMK) als gesicherte Therapieform anerkannt (Stellungnahme der DGZMK) und 1988 erfolgte die Aufnahme zahnärztlich-implantologischer Leistungen in die amtliche Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Mittlerweile werden jedes Jahr in Deutschland ca. 300.000 Zahnimplantate eingesetzt, mit steigender Tendenz.

Implantate bestehen meist aus Reintitan. Reintitan mit einem Eisengehalt von maximal 0,5 Prozent gilt zur Zeit als das am besten geeignete Implantatmaterial. Titanimplantate, deren Biokompatibilität durch eine besonders strukturierte oder keramisch beschichtete Oberfläche noch gesteigert wird, lösen keine allergischen Reaktionen aus.

Darstellung der Oberflächenstruktur eines Implantats unter dem Mikroskop.

Implantatoberfläche unter dem Mikroskop

Zwar gibt es verschiedene Implantatformen, die schraubenförmigen oder zylinderförmigen Varianten haben sich jedoch besonders bewährt. 


Grafische Darstellung eines Zahnimimplantats. Das Implantat besteht aus einem Implantatkörper mit einer Implantatbasis und einer den oberen Abschluss bildenden Implantatschulter sowie einem darauf fußenden Implantathals und einem oder manchmal auch mehreren Implantatpfosten.Aufbau eines ZahnimimplantatsIm Knochen liegende (enossale) Implantate bestehen aus einem Implantatkörper mit einer Implantatbasis und einer den oberen Abschluss bildenden Implantatschulter sowie einem darauf fußenden Implantathals und einem oder manchmal auch mehreren Implantatpfosten.





Der Implantatkörper (c) ist der im Knochen liegende Teil des Implantats. Die Implantatbasis (d) spielt bei der Aufnahme und Weiterleitung von Kräften, die senkrecht auf das Implantat auftreffen, eine wesentliche Rolle. Als Implantathals (b) wird der Teil bezeichnet, mit dem das Implantat durch die Weichteile in die Mundhöhle eintritt. Der Implantathals geht bei einteiligen Implantaten über in den Implantatpfosten (a), bei mehrteiligen Implantaten in einen Implantatteller, der den abnehmbaren Pfosten trägt.
(nach Brandt, Hans H.: Einführung in die Implantologie, Urban & Schwarzenberg, München (1996))



Wann werden Implantate verwendet?

Implantate können prinzipiell für alle Versorgungsarten verwendet werden, z.B. als Einzelzahnersatz, als Brückenpfeiler und als Pfeiler für herausnehmbaren Zahnersatz. Ihr Vorteil: Um Brücken Halt zu geben, muss unter Umständen die Substanz kariesfreier Nachbarzähne durch Abschleifen geopfert werden. Bei Teilprothesen müssen mechanische Halteelemente angebracht werden, wie z. B. Klammern. Dies beeinträchtigt ungünstig die Optik und den Tragekomfort. Außerdem wird durch Implantate die Schrumpfung des Kieferknochens, die Atrophie, verringert


Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Zwar kann ein Implantat nach Abschluss des Knochenwachstums in jedem Alter eingesetzt werden. Für eine erfolgreiche Einheilung eines Implantates sind allerdings einige Faktoren besonders wichtig.

So muss ein ausreichendes Knochenangebot sowie eine gute Knochenqualität vorhanden sein. Dies kann spezielle Vermessungen im Mund und anhand von Röntgenaufnahmen festgestellt werden. In Einzelfällen muss hierfür zusätzlich die Computertomographie (CT) eingesetzt werden.

Bestimmte Vorerkrankungen wie Diabetes, oder Erkrankungen, die durch Implantate negativ beeinflusst werden können (z. B. Endokarditis, Herzklappenersatz, Organtransplantation, Rheuma) lassen eine Implantatversorgung manchmal nicht zu.

Eine Kontraindikation sind auch Therapien, die die Einheilung und den Verbleib des Implantates gefährden (z. B. Immunsuppressiva, Antidepressiva, Antikoagulanzien, Zytostatika). Bisphosphonate, Inhaltsstoffe für Medikamente gegen Osteoporose, Knochentumore, das Kalziumüberschusssyndrom und gegen Morbus Paget (übermäßiger Knochenbau), können die Einheilung von Implantaten stark gefährden oder behindern. Mehr Informationen zu Bisphosphonaten ... 

Sind die Implantate im Knochen eingewachsen, dann werden sie durch einen Zahnfleischring, der das Implantat gegen die Mundhöhle abdichtet, vor Infektionen geschützt. Diesen Ring müssen Sie unbedingt durch tägliche Zahnpflege vor Entzündungen schützen, da er sonst seine Dichtfunktion nicht mehr erfüllen kann. Zusätzlich sollten Sie zweimal pro Jahr an einer professionelle Prophylaxebehandlung in Ihrer Zahnarztpraxis teilnehmen. So werden auch hartnäckige Ablagerungen an den Zähnen und an den Implantaten entfernt.


Was geschieht, wenn nicht genügend Knochen für das Implantat vorhanden ist?

Zur sicheren Befestigung des Implantates ist eine genügende Knochenstärke um das Implantat notwendig. Wenn dies bei Ihnen nicht der Fall ist, dann wird Ihr Zahnarzt bestimmte Maßnahmen zur Verbesserung des Implantatlagers vorschlagen.

Ist der Kieferkamm für ein Implantat zwar hoch genug, aber zu schmal, kann eine chirurgisch durchgeführte Knochenspreizung (Bone-Splitting) unter Umständen dennoch eine Implantation ermöglichen. Um ein verbreitertes Implantatlager herzustellen, wird hierbei der Kieferknochen um 3 – 4 mm aufgespreizt und gegebenenfalls zusätzliches Knochenmaterial eingelagert.

Eine häufig durchgeführte Maßnahme ist der Knochenaufbau (Knochen-Augmentation), bei dem zusätzlicher Knochen an Ihren Kieferknochen angelagert wird. Bei geringen Mengen kann dieser Knochen direkt während der Implantatoperation aus Knochenmehl, das beim Bohren aufgefangen wird, gewonnen werden. Bei größerem Knochenbedarf kann der Knochen aus dem Kinn oder dem Beckenkamm entnommen werden. Der gewonnene Knochen wird dann an der gewünschten Stelle eingebracht und muss hier einheilen.
Als sogenannter "Goldstandard" für Knochenersatzmaterialien gilt nach wie vor patienteneigener (autologer) Knochen. Es werden aber auch tierische (xenogene) Ersatzmaterialien, z. B. vom Rind, verwendet. Auch Materialien pflanzliche (phykogen) oder oder synthetischer (alloplastisch) Herkunft werden angeboten. 

Für den Oberkieferseitenzahnbereich, in dem die Knochenhöhe aufgrund ausgedehnter Kieferhöhlen oftmals sehr gering ist,  steht mit der Sinusboden-Elevation (Sinuslift) ein weiteres Verfahren zum Knochenaufbau zur Verfügung. Durch Einlagerung von Knochen in die Kieferhöhle wird diese soweit angehoben, dass ein Implantat sicheren Halt findet. Die Sinusboden-Elevation kann zweizeitig, also zeitlich getrennt vom Einbringen der Implantate, oder einzeitig, d.h. in direktem Zusammenhang mit der Implantation durchgeführt werden.
Obwohl durchweg über gute Erfolge berichtet wird, ist die Sinusboden-Elevation wegen der Einbeziehung der Kieferhöhle nicht unumstritten. In jedem Fall sollte vor einem Sinuslift eine genaue Befundung der Nasennebenhöhle durchgeführt werden. Gegebenfalls empfiehlt es sich, vor der geplanten Operation einen Hals-Nasen-Ohrenarzt aufzusuchen.


Wie wird die Implantation durchgeführt?


1. Voruntersuchung

Röntgenaufnahme eines Gebisses








Wie vor jeder Operation wird in einer ersten Sitzung Ihre Mundhöhle zunächst gründlich untersucht und Röntgenaufnahmen angefertigt. Außerdem wird von Ihrem Gebiss ein Gipsmodell erstellt. Anhand der so gewonnenen Erkenntnisse kann der Zahnarzt folgende Fragen beantworten:
· Ist genügend Knochen vorhanden oder sind bestimmte Maßnahmen zur  Verbesserung des Implantatlagers, z. B. ein Knochenaufbau, erforderlich?
· Wie ist die Knochenqualität?
· Wie viele Implantate welcher Länge und welchen Durchmessers können in den Knochen eingebracht werden?
· Wie viele Implantate sind für den Zahnersatz an welchen Stellen erforderlich?

2. Besprechung der Befunde und Therapien

Die Befunde, Diagnosen und möglichen Therapien werden mit Ihnen besprochen. Ihr Zahnarzt wird auch die Vorteile, Risiken und Kosten der Implantatversorgung mit alternativen Behandlungsmethoden herkömmlicher Art, z. B. Brückenversorgung, vergleichen. Wenn Sie sich für eine Möglichkeit entschieden haben, stellt Ihnen Ihr Zahnarzt einen ausführlichen schriftlichen Behandlungsplan auf.



Eine Patientin wird von ihrem Zahnarzt beraten.3. Aufklärungsgespräch, Patienteneinwilligung

Wenn bei Ihnen eine Implantation vorgesehen ist, haben Sie Anspruch auf ein ausführliches Aufklärungsgespräch durch Ihren Zahnarzt. Nur so können Sie bewusst in die Behandlung einwilligen. Die Einwilligung zur Behandlung setzt eine ausreichende Information über Folgende Aspekte voraus:

· die Notwendigkeit des Eingriffes,
· die Art des Eingriffes,
· die möglichen Folgen eines Eingriffes,
· die Konsequenzen einer unterbliebenen Behandlung und
· alternative Behandlungsmöglichkeiten.

Im Rahmen der Aufklärung müssen Sie auch auf extrem selten vorkommende Komplikationen und alternative Therapieformen hingewiesen werden, da es sich bei der zahnärztlichen Implantation nicht um lebensnotwendige Operationen handelt (Janke 2005).

Auf keinen Fall darf das Aufklärungsgespräch unmittelbar vor der Implantation oder gar zwischen dem Einspritzen der örtlichen Betäubung und der Operation stattfinden. Denn Sie müssen Gelegenheit haben, Ihre Einwilligung zu widerrufen. Eine ohne Risikoaufklärung und damit ohne wirksame Einwilligung vorgenommene zahnärztliche Behandlung ist als rechtswidrige Körperverletzung zu betrachten und nach § 223 StGB strafbar.

4. Einbringen der Implantate

Das Einbringen der Implantate wird in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt. Werden mehrere Implantate gesetzt oder mit einer zusätzlichen chirurgischen Technik der Knochen wieder aufgebaut, kann eine Behandlung in Narkose von Vorteil sein.

An der geplanten Stelle wird die Schleimhaut aufgeschnitten und zur Seite gelegt. Das Implantatbett wird stufenweise nach individuell festgelegter Länge und Durchmesser aufbereitet. Nach dem Einsetzen des Implantates wird die Mundschleimhaut über das Implantat gelegt und fest mit der Umgebung vernäht. Danach müssen Sie eine Einheilphase des Implantates, die im Unterkiefer etwa 3 Monate und im Oberkiefer etwa 6 Monate beträgt, abwarten. Während dieser Zeit wird das Implantat nicht belastet. Falls notwendig, wird für diese Übergangszeit ein provisorischer Zahnersatz eingesetzt. Nach Ablauf der Einheilphase wird in einem zweiten operativen Eingriff der Kopf des Implantates wieder freigelegt und ein ein Pfeiler angeschraubt, der die neuen Zähne, die der Zahnarzt "Suprakonstruktion"  nennt, trägt. Die Befestigung von Zahnersatz und Implantat erfolgt bei den meisten Implantaten durch Verschraubung. Das zweizeitige Vorgehen beim Setzen der Implantate wird heute allgemein bevorzugt.

2001 wurde an der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Charité ein Roboter-System (RoboDent®) entwickelt, um Zahnimplantate exakt im Kieferknochen zu platzieren.

 In örtlicher Betäubung wird zunächst der Kieferknochen freigelegt. Vorsichtig wird dann das Implantatbett in den Knochen gefräst. (Grafik: proDente).    Das Implantat wird eingesetzt und die Schleimhaut vernäht. Während der Einheilungsphase, die zwei bis sechs Monate beträgt, wächst der Knochen dicht an die Implantatoberfläche heran. (Grafik: proDente).    Nach der Einheilung wird das Implantat freigelegt. In das vorgesehene Gewinde wird der Implantatpfosten eingeschraubt, der dann den Zahnersatz trägt. (Grafik: proDente).    Auf dem Implantatpfosten können Kronen, festsitzende Brücken oder auch herausnehmbarer Zahnersatz befestigt werden. Hier ist ein Einzelzahnimplantat mit einer Krone zu sehen. (Grafik: proDente).
In örtlicher Betäubung
wird zunächst der Kiefer-
knochen freigelegt.
Vorsichtig wird dann das
Implantatbett in den
Knochen "gefräst".



  Das Implantat wird einge-
setzt und die Schleimhaut
vernäht. Während der Ein-
heilungsphase, die zwei
bis sechs Monate beträgt,
wächst der Knochen dicht
an die Implantatoberfläche
heran.

 

Nach der Einheilung wird
das Implantat freigelegt.
In das vorgesehene Ge-
winde wird der Implantat-
pfosten eingeschraubt,
der dann den Zahnersatz
trägt.


  Auf dem Implantatpfosten
können Kronen, festsit-
zende Brücken oder auch
herausnehmbarer Zahn-
ersatz befestigt werden.
Hier ist ein Einzelzahn-
implantat mit einer Krone
zu sehen.
(Grafik: proDente).

Bei guter Situation und optimalen Voraussetzungen ist auch eine sofortige oder frühe Belastung des Implantates möglich. Dies ist aber mit einem erhöhten Risiko verbunden. Lassen Sie sich zum Abschluss der Behandlung von Ihrer Zahnarztpraxis einen Implantatpass ausstelle. In ihm sind Marke, Material und Maße des Implantats oder der Implantate eingetragen. Das hilft Ihnen, wenn Sie zu einem späteren Zeitpunkt in einer anderen Praxis Aufbauteile für das Implantat benötigen. 

 In bestehende Frontzahnlücke wurde ein Implantat eingesetzt. (Foto: proDente).   Frontzahnkrone auf Implantat gesetzt. (Foto: proDente).     Implantat mit aufgesetzter Krone im Röntgenbild. (Foto: proDente).

In bestehende Frontzahnlücke wurde ein
Implantat eingesetzt.

   Krone auf dem Implantat.


 

Implantat und Krone
auf dem Röntgenbild.
(Fotos: proDente)

  

Wieviele Implantate braucht der Mensch?

Diese, zugegeben etwas provokante Frage, ist nicht einfach zu beantworten. Schließlich hängt die Anzahl der benötigten Implantate vom gewünschten Zahnersatz (Krone, festsitzende Brücke oder herausnehmbare Prothese), von den noch im Mund vorhandenen Zähnen und vom Kieferknochen ab. Dennoch, in einer Stellungnahme zum Stand der Implantologie (Richter 2005) gibt die Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI) eine Entscheidungshilfe.
So soll gemäß dieser Richtlinie im zahnlosen Unterkiefer herausnehmbarer Zahnersatz standardmäßig auf drei bis vier Implantaten abgestützt sein. Die Verwendung von zwei Implantaten ist ebenfalls möglich, allerdings kann hierbei ein stärkerer Knochenabbau möglich sein. Mit der Folge, dass der herausnehmbare Zahnersatz häufiger nachgearbeitet werden muss. Für festsitzenden Zahnersatz sind mehr Implantate als bei herausnehmbarem Zahnersatz notwendig.

Ausgangssituation: Vier Implantate im zahnlosen Unterkiefer. (Foto: Spitta).  Nach vorheriger Einpassung werden die Primärkronen auf die Implantatpfosten zementiert. (Foto: Spitta).  Prothesengerüst. (Foto: Spitta).  Fertig gestellte Prothese im Mund. (Foto: Spitta). 

Ausgangssituation: Vier
Implantate im zahnlosen
Unterkiefer.

Nach vorheriger Einpassung
werden die Primärkronen
auf die Implantatpfosten
zementiert.

Prothesengerüst.


 

Fertig gestellte Prothese im
Mund.
(Fotos: Spitta).

Im zahnlosen Oberkiefer sind wegen des weniger tragfähigen Knochens sowie wegen des vergleichsweise eher geringeren Knochenangebotes mindestens vier Implantate zur Befestigung einer herausnehmbaren Prothese notwendig. Die Implantate sollen miteinander verbunden sein (z. B. durch einen Steg), um die Prothesenkräfte gleichmäßig auf alle Implantate zu verteilen. Falls der Oberkieferknochen bereits stark abgebaut ist, sind auch bei herausnehmbaren Prothesen bis zu sechs Implantate notwendig. Für festsitzenden Oberkieferzahnersatz müssen mindestens sechs Implantate verwendet werden.

Im zahnlosen Oberkiefer wurden sechs Implantate eingebracht. (Foto: Spitta).  Einprobe des metallischen Prothesengerüstes. (Foto: Spitta).  Ansicht der Prothesenbasis. (Foto: Spitta).  Im Mund eingesetzte Konus-Prothese. (Foto: Spitta). 
Im zahnlosen Oberkiefer
wurden sechs Implantate
eingebracht.
Einprobe des metallischen
Prothesengerüstes.

Ansicht der Prothesenbasis.


Im Mund eingesetzte Prothese.
(Fotos: Spitta).
 

Bei Freiendsituationen und großen Schaltlücken werden in Abhängigkeit von deren Ausdehnung für Verbundbrücken (Verbindung von Implantaten mit eigenen Zähnen) ein bis zwei Implantate und für rein-implantatgetragene Konstruktionen standardmäßig zwei oder drei Implantate benötigt.

Bereits 1973 stellten die drei führenden Berufsverbände der implantologisch tätigen Zahnärzte (MKG-Chirurgen, Oralchirurgen und BDIZ EDI) Regeln für den Einsatz von Zahnimplantaten auf. Eine Konsensuskonferenz Implantologie überarbeitete 2002 diese Indikationsbeschreibungen für Regelfallversorgungen.


Wie sieht der Zeitplan für eine Implantation aus?

Insgesamt müssen Sie bei zweizeitigem Vorgehen mit etwa 4 bis 12 Monaten rechnen. Dies hängt vom Umfang des geplanten Zahnersatzes und vom operativen Aufwand ab. Falls vor der eigentlichen Implantation noch der Kieferknochen aufgebaut werden muss, verlängert sich der Zeitraum.

                                        Voraussichtlicher Zeitplan für eine Implantation

              Grafische Darstellung eines Implantats.            
        1. Voruntersuchung
        2. Besprechung der Befunde und Therapien,   
             Vorbehandlung, Planung: 1 – 8 Wochen
        3. Operation
        4. Entfernung der Fäden: nach 7 – 10 Tagen
        5. Einheilzeiten:   
             Unterkiefer ca. 3 Monate    
             Oberkiefer  ca. 6 Monate
        6. Freilegung des Implantateinganges
        7. Abdrucknahme für    Modellherstellung nach 10 – 14 Tagen
        8. Anfertigung des Zahnersatzes  1 – 8 Wochen

          

Der Zeitpunkt einer Implantation ist mitentscheidend für den Erfolg
Eine künstliche Zahnwurzel kann prinzipiell zu jedem Zeitpunkt implantiert werden - auch wenn Zahnlücken schon lange bestehen. Der Erfolg einer Implantation hängt gleichwohl auch vom richtigen Zeitpunkt des Eingriffs ab - und dieser sollte eher früher als später erfolgen. Die Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI) e.V. hat Empfehlungen zum richtigen "Timing" einer Implantation veröffentlicht.

Bevor Patienten sich einen Zahn ziehen lassen, sollten sie mit ihrem Zahnarzt über die anschließende Versorgung der Lücke sprechen. Denn es kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein, sofort eine künstliche Zahnwurzel zu implantieren, auf der später ein Ersatzzahn befestigt wird. Auch wenn eine Prothese an eigenen Zähnen verankert ist, diese aber gezogen werden müssen, oder wenn eine Prothese locker wird, kann eine Implantation dazu verhelfen, dass die Prothese wieder fest sitzt.
In ihren Empfehlungen "Wann ist der richtige Zeitpunkt für Implantate?" beschreiben die Spezialisten der DGI, worauf Patientinnen und Patienten achten sollten, wenn verlorene Zähne ersetzt werden müssen.


Wie hoch sind die Kosten?

So verschieden die Menschen sind, so unterschiedlich aufwendig sind natürlich auch der Implantationsablauf und die Anfertigung des Zahnersatzes. Daher kann die Frage nach den entstehenden Kosten nicht pauschal beantwortet werden. Fast immer haben Sie die Wahl zwischen einer einfacheren und damit weniger kostenintensiven und einer aufwendigeren und damit kostenintensiveren Lösung.

Falls Sie in einer gesetzlichen Krankenkasse (GKV) versichert sind gilt, dass Implantate einschließlich der sich auf Implantaten aufbauenden prothetischen Versorgung in der Regel nicht zum Leistungsangebot der gesetzlichen Krankenkasse gehören. Das gilt auch für die Kontrolluntersuchungen.
Ausnahmeregelungen für eine Implantatversorgung und des sich hierauf aufbauenden Zahnersatzes wurden für besonders schwere Fälle geschaffen, z. B. bei Vorliegen von größeren Kiefer- und Gesichtsdefekten, bei Unfallverletzungen oder auch bei angeborenen Kieferfehlbildungen. Voraussetzung für eine Leistungsgewährung durch die gesetzliche Krankenkasse ist in diesen Fällen, dass eine konventionelle prothetische Versorgung ohne Implantate nicht möglich ist.
Darüber hinaus gibt es Fälle, in denen Krankenkassen ausschließlich den Teil des implantatgetragenen Zahnersatzes bezuschussen können. Hierbei handelt es sich um:

· den atrophierten (zurückgebildeten) zahnlosen Kiefer sowie
· die zahnbegrenzten Einzelzahnlücken, wenn keine parodontale Behandlungsbedürftigkeit besteht, die Nachbarzähne
  kariesfrei und nicht überkronungsbedürftig bzw. überkront sind.

Näheres zu den Ausnahmeregeln können Sie unter Ausnahmeindikationen erfahren. Da es aber immer wieder einige Änderungen und Ausnahmeregelungen gibt, sollten Sie vor Behandlungsbeginn mit Ihrer Krankenkasse sprechen. Private Krankenkassen übernehmen je nach Vertrag einen Großteil der Kosten. Ihr Zahnarzt wird Ihnen einen persönlichen Heil- und Kostenplan (HKP) erstellen, welchen Sie bei Ihrer Versicherung einreichen können.

Die Tabelle soll Ihnen eine Übersicht über die bei einer Implantattherapie entstehenden Kosten geben.
 

         Kostenübersicht für eine Implanttherapie
  • Honorar für Zahnarzt
    - Diagnostik und Planung: 100-200 EUR (einmalig)
    - Implantation je nach Aufwand: ca. 220-600 EUR/Implantat
    - Ausführung des Zahnersatzes (z.B. Krone):  ca. 150-250 EUR/Krone
    - bei Knochenaufbau: je nach Aufwand 180-3.000 EUR pro Region
  • Kosten der Zahntechnik (Zahnlabor):
     - evtl. für Diagnostik: 70-120 EUR (Messschablone)
     - ca. 300-600 EUR/Krone
  • Kosten für die Implantate bzw. Verbrauchsmaterialien:
    - je nach Implantattyp/Hersteller: 130-350 EUR/Implantat
    - zusätzlich 80-350 EUR für Aufbauteile
  • Weitere Kosten:
    - evtl. Computertomographie (Diagnostik): ca. 260-400 EUR
          Gesamtkosten, je nach Versorgung mit Zahnersatz
  • Einzelzahnimplantat Seitenzahn: 1.300-2.200 EUR 
  • Einzelzahnimplantat Frontzahn: 1.500-2.500 EUR
  • Unterkieferversorgung bei Zahnlosigkeit auf 2 Implantaten + Steg: 3.000-4.000 EUR
  • Unterkieferversorgung bei Zahnlosigkeit auf 4 Implantaten + Steg: 5.000-7.500 EUR
  • Implantatbrücke auf 2 Implantaten: 3.300-4.500 EUR
  • Festsitzende Versorgung auf Implantaten bei Zahnlosigkeit: pro Kiefer ab etwa 12.000 EUR
    Hinweis:In besonders schwierigen Fällen, insbesondere wenn vor der Behandlung ein Knochenaufbau notwendig ist, können höhere Kosten entstehen.

Wie hoch ist die Lebensdauer von Implantate?

Durch eine sorgfältige Pflege und regelmäßige Kontrollen können Sie sich eine lange Lebensdauer Ihrer Implantate erhalten. Viele Patienten haben ihre künstlichen Zahnwurzeln bereits seit 15 Jahren und länger. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Implantat nach zehn Jahren noch voll funktionstüchtig ist, beträgt über 90 Prozent. Die Fünf-Jahres-Erfolgsrate beträgt im zahnlosen Unterkiefer etwa 90 Prozent, im Oberkiefer  ist sie mit 85 Prozent etwas geringer.  Wahrscheinlich ist die im Vergleich zum Unterkiefer ungünstigere Knochenstruktur die Ursache für diese geringere Erfolgsquote im Oberkiefer. Das Lebensalter des Patienten spielt für die Implantatprognose eine untergeordnete Rolle. Bei gesunden älteren Patienten bestehen fast die gleichen Erfolgsaussichten wie bei jüngeren Personen.

Dennoch mehren sich die Stimmen, die die extrem hohen Erfolgsraten in Zweifel ziehen, zumal die von den Implantatanbietern propagierten Zehn-Jahres-Erfolgsraten (95 Prozent und mehr) oftmals unter Ausschaltung der Implantatverluste des ersten Jahres errechnet werden. Aufgrund evidenzbasierter Untersuchungen wird die Verweilrate von Implantaten auf realistische 75 Prozent im Fünf- bis Acht-Jahresverlauf gesenkt.

Sicher ist: Rauchen bewirkt einen deutlich höheren Implantatverlust, verschlechtert also die Prognose! So ist der Frühverlust von Implantaten bei Rauchern 3,7- bis 7,5fach wahrscheinlicher. Entzündungen, wie Perimplantis, sowie Knochenverlust um das Implantat treten bei Rauchern vermehrt auf. Hauptursachen hierfür liegen in der reduzierten Durchblutung und Störungen der immunologischen Reaktionen durch Inhaltsstoffe des Rauches. Mehr über Implantate und Rauchen erfahren Sie hier...


Erhalten oder Implantieren?
Im Jahr 2005 fand im Universitätsklinikum Heidelberg eine Veranstaltung der Akademie Praxis und Wissenschaft und der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung mit dem Thema "Erhalten oder Implantieren?" statt. Vier Experten auf dem Gebiet der Endodontologie (Zahnwurzelbehandlung), Parodontologie, Prothetik und Implantologie sollten zu klinischen Fragestellungen konkrete Behandlungsvorschläge machen. Die gefundenen Lösungen erstaunten das Fachpublikum. Da wurden endodontisch und parodontal nachweislich gut behandelbare Zähne vom Implantologen als reif zur Entfernung bezeichnet und bei Lückengebissen variierten die Expertenvorschläge von "kein Implantat", über "ein bis zwei Implantate" bis hin zu "über zehn Implantate".  Fazit: Je besser beispielsweise das endodontische Wissen eines Zahnarztes ist, desto weniger Zähne werden gezogen, desto weniger chirurgische Eingriffe, zum Beispiel Wurzelspitzenresektionen, werden erwogen und desto weniger Implantate werden gesetzt.

Bei Implantatentscheidungen eines Zahnarztes darf auch der wirtschaftliche Vorteil nicht unterschätzt werden. Implantologische Eingriffe ermöglichen pro Zeiteinheit wesentlich höhere Gewinne als Maßnahmen der Zahnerhaltung. Der Heidelberger Professor und Ärztlicher Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde Hans Jörg Staehle sieht denn auch in der Verbindung von mangelnder fachlichen Kompetenz und falschen ökonomischen Anreizen "eine große Gefahr für die Belange der Zahnerhaltung" (Dentalzeitung 5/2006, S. 34).


Implantate sind nicht der Goldstandard prothetischer Versorgung
Sicherlich haben künstliche Zahnwurzeln in Fällen mit ausreichendem Knochenangebot ihre Bewährungsprobe längst bestanden. Ganz nach dem Motto: "Nichts ist unmöglich!" werden aber immer mehr  künstliche Zahnwurzeln auch bei ungünstigen Situationen, z. B. ungünstigen Knochenverhältnissen, verwendet. Sind Implantate dann wirklich sinnvoll? Mit dieser Frage beschäftigte sich im Frühjahr 2007 eine Veranstaltung des Deutschen Arbeitskreises für Zahnheilkunde und der Vereinigung Demokratische Zahnmedizin. Fazit der Veranstaltung: Implantate sind keineswegs der Goldstandard der prothetischen Versorgung! 

In seinem Eingangsreferat verdeutlichte Dr. Matthias Mayer, Frankfurt, einmal mehr die hohen Anforderungen sowohl an den Operateur als auch an den Patienten, die notwendig sind, um ein ästhetisch befriedigendes Ergebnis im Rahmen einer Implantatbehandlung zu erzielen. Für den Arzt stellen der stets mit einer Implantation verbundene Knochenabbau eine enorme Herausforderung dar, der Patient wiederum muss eine exzellente Mundhygiene betreiben und sollte sich bis zum Abschluss der Wundheilung in Geduld üben.
Im zweiten Teil stellte Dr. Wolfgang Kirchhoff, Marburg, in seiner umfangreichen Analyse heraus, wie weit Wunsch und Wirklichkeit in der Implantologie auseinander liegen. Es überrascht, wie gering der Evidenzgrad der implantologischen Studien angesichts einer derart eingreifenden und kostenintensiven Therapieform ausfällt. Mit anderen Worten: Es gibt nur wenige wissenschaftliche Studien, die bestimmten methodischen Anforderungen genügen. Die immer wieder vorgebrachte Begründung für Implantationen, der Kieferknochen (Alveolarknochen) werde vor Abbau geschützt oder es komme sogar zur Neubildung von Knochen, entspricht nicht der zahnmedizinischen Wirklichkeit. Trotzdem wird mit diesem Argument geworben und es werden damit Erwartungen geweckt, die nicht haltbar sind.

Kirchhoff wies unter anderem darauf hin, dass rund 40% aller Implantationen mit Komplikationen behaftet sind, dass lediglich eine evidenzbasierte Studie zur Verweildauer von in Kieferhöhlen teilverankerten Implantaten vorliegt, und die betrage nicht einmal 36 Monate. Ebenso bedenklich ist, dass in den wenigsten Studien der aktuelle klinische Zustand des Implantats im Kieferknochen (Stichwort: Periimplantitis) erfasst und kritisch bewertet wird.
Auch die Risiken des zunehmenden Einsatzes von Knochenersatzmaterialien werden nicht ausreichend gewürdigt, weshalb der Referent die Zulassung von Implantationsmaterialien nicht als Medizinprodukte, sondern ihre Prüfung als Arzneimittel anmahnt.
Kirchhoff stellte für das Lückengebiss die Überlegenheit der konventionellen Kronen- und Brückenprothetik heraus. Nach Untersuchungen der Kölner Universität überlebten herkömmliche Kronen- und Brückenpfeiler zu 96 bis 98% die 10jährige Therapiephase, während die Verweildauerwahrscheinlichkeit von Implantaten für den gleichen Zeitraum nur 81% betrage.
In der anschließenden Diskussion waren sich alle Teilnehmer einig, dass die Implantologie sicherlich eine Erweiterung des zahnmedizinischen Behandlungsspektrums darstellt, aber keinesfalls den Raum und die Bedeutung einnimmt, wie er durch die Flut der Publikationen und den Druck interessierter Kreise der Öffentlichkeit suggeriert wird. Nach wie vor besteht ein enormer Bedarf an Forschung unabhängig von der Industrie zu Fragen von Anzahl, Lokalisation, Design und Material von Implantaten. Die tatsächliche Risikobehaftung der Implantologie, der operative Aufwand und die damit verbundenen Kosten sollten wieder vermehrt dazu führen, dass dem Erhalt der bestehenden biologischen Strukturen oberste Priorität in der zahnmedizinischen Betreuung der Patienten eingeräumt wird.     

   
Welche Kosten übernimmt die gesetzliche Krankenkasse?

        Beteiligung durch gesetzl. Krankenkasse

Bei der notwendigen Versorgung mit Zahnersatz trägt die gesetzliche Krankenversicherung den "befundbezogenen Festzuschuss". Der Zuschuss orientiert sich am Befund, nicht an der Behandlungsmethode. Vorteil: der Versicherte kann sich für jede medizinisch anerkannte Versorgungsform mit Zahnersatz entscheiden, ohne den Anspruch auf den Kassenzuschuss zu verlieren. Die Höhe der Festzuschüsse beträgt mindestens 50 Prozent für zahnärztliche und zahntechnische Leistungen der bei einem bestimmten Befund festgelegten jeweiligen Regelversorgung. Bei regelmäßiger Vorsorge (Bonussystem) erhöht sich der Festzuschuss.

Es empfiehlt sich in jedem Fall, vor einer geplanten Implantation mit seiner Krankenkasse zu sprechen.


Wissenschaftliche Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde 

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) gibt zu bestimmten Themen der Zahnheilkunde wissenschaftliche Stellungnahmen heraus. Bevor ein Text als offizielle Stellungnahme der DGZMK veröffentlicht wird, wird er sowohl von Fachvertretern und dem Vorstand der jeweils betroffenen Fachgruppierung als auch vom Vorstand der DGZMK kontrolliert. Nach Veröffentlichung überprüfen die Fachgesellschaften mit Hilfe einer Checkliste im regelmässig die Aktualität der Stellungnahmen.

Zum Betrachten und Ausdrucken der Stellungnahmen benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader.

        Wissenschaftliche Stellungnahmen der DGZMK und anderer Fachgesellschaften zu diesem Thema

Festzuschuss-System für Zahnersatz (für Versicherte der gesetzlichen Krankenkasse)

Gesetzlich Versicherte erhalten für Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Prothesen von ihren Krankenkassen so genannte befundbezogene Festzuschüsse. Das heißt: Für einen bestimmten Befund (z.B. ein fehlender Seitenzahn) gibt es immer denselben Festbetrag als Zuschuss von der Krankenkasse.

Der Festzuschuss deckt 50 Prozent der statistischen Durchschnittskosten der Regelversorgung ab, also der Behandlung, die medizinisch beim vorliegenden Befund angemessen und als "Standardtherapie" vorgesehen ist. Wer fünf bzw. zehn Jahre lang regelmäßig beim Zahnarzt war, erhält einen höheren Festzuschuss (Bonussystem). Nach fünf Jahren erhöht sich der Festzuschuss um 20 Prozent, nach zehn Jahren liegt er um 30 Prozent höher.

Mehr über die Festzuschüsse, die Befundeinteilungen, die Definitionen: "Regelversorgung", "gleichertiger Zahnersatz", "andersartiger Zahnersatz", aber auch über die Höhe der Festzuschüsse erfahren Sie auf unserer Seite "Festzuschuss-System".

Fachgesellschaften und weitere Adressen im Internet
Im Internet finden Sie weitere Informationen. Einige Adressen haben wir für Sie zusammengestellt. Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass wir keine Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Web-Seiten sowie deren Verknüpfungen zu anderen Web-Seiten übernehmen können. 

        Fachgesellschaften / weitere Adressen


Literatur:
Hartmann, H.-J., Weischer, Th., Wittal, C.: Kompromisse und Grenzen in der Implantologie. Spitta, Balingen 2004.
Janke, K.: Die strafrechtliche Verantwortung des Zahnarztes. Logos, Berlin 2005.
Jimenéz-López, V.: Implantatgetragener Zahnersatz. Okklusion, klinische Aspekte und labortechnische Verfahren. Quintessenz, Berlin 1994.
Richter, E.-J.: Stand der Implantologie. Deutsche Zahnärztliche Zeitschrift 2005; 60(8):415-416.

_________________________________________________________________________________________________
Dieser Beitrag wurde von den im Impressum unter "Redaktion" genannten Zahnärzten und zahnmedizinischen Fachkräften erstellt und vom Schlussredaktionsteam didaktisch überarbeitet.
Datum der Erstellung: 01.02.2004, letzten Änderung: 14.05.2012, letzte Überprüfung: 14.05.2012. 



 Zertifiziert durch MEDIsuch

Zertifiziert durch MEDIsuch.


Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation.

Impressum

Sitemap

Realisation: wsp-design.de

Zum Seitenanfang springen