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Keramikinlay

 

Unter ästhetischen Gesichtspunkten erfüllen Keramikinlays höchste Ansprüche. Egal, ob Glaskeramik, Oxid- oder Zirkonoxidkeramik – alle sind zahnfarben, lichtdurchlässig und stehen dem natürlichen Zahnmaterial mit seinem opalisierenden Glanz und seiner Lichtreflektion in nichts nach. Der Traum von der "unsichtbaren" Füllung wird durch eine Keramikrestauration Wirklichkeit. Neben den ästhetischen Vorzügen hat besonders die Glaskeramik den Vorteil, dass sie mit dem Restzahn zahnsubstanzschonend verklebt werden kann. Keramik ist tolerant gegenüber allen anderen Werkstoffen im Mund. Das Material kann sich nicht auflösen ist biologisch also äußerst verträglich.
Keramikinlays sind für die meisten Defekte im kaudrucktragenden Seitenzahngebiet geeignet. Bei Patienten, die mit den Zähnen knirschen, ist die Verwendung eingeschränkt.


Eine alte Amalgamfüllung wurde gegen ein Keramikinlay ausgetauscht.











Linkes Bild: Alte Amalgamfüllung 46
Rechtes Bild: Keramikinlay eingesetzt


        Vorteile         Nachteile
  • erfüllt höchste ästhetische Ansprüche
  • gute biologische Verträglichkeit
  • Verwendung im Seitenzahnbereich

  • Keramikbruch möglich
  • hohe Kosten
  • gegenüberliegende natürliche Zähne können aufgrund der Härte des Materials geschädigt werden
        Haltbarkeit         Beteiligung durch gesetzl. Krankenkasse
  • Lange Haltbarkeit, 10 – 15 Jahre
  • Der Zahnarzt muss für Füllungen eine zweijährige Gewähr übernehmen. Identische und Teilwiederholungen von Füllungen sind in diesem Zeitraum vom Zahnarzt kostenfrei vorzunehmen. Ausnahmen hiervon bestimmen die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung und die Spitzenverbände der Krankenkassen gemeinsam und einheitlich. (SGB V, § 136 b).

    Für eine Gewährleistung braucht der Patient keine Praxisgebühr zu entrichten!
  • Privatleistung, keine Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse (GKV). Handelt es sich um einen behandlungsbedürftigen Zahn, kann Ihre Zahnärztin/Ihr Zahnarzt über die Versichtenkarte die Kosten abrechnen, die für eine plastische Füllung (Amalgam) zu Lasten der GKV berechnungsfähig wären (ca. 35€).

    Die Kosten pro Keramikinlay liegen je nach Größe zwischen 300€ und 700€. Keramikinlays sind die teuersten Zahnfüllungen.


        Mögliche Gesundheitsrisiken
  • bisher keine bekannt


Wissenschaftliche Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) gibt zu bestimmten Themen der Zahnheilkunde wissenschaftliche Stellungnahmen heraus. Bevor ein Text als offizielle Stellungnahme der DGZMK veröffentlicht wird, wird er sowohl von Fachvertretern und dem Vorstand der jeweils betroffenen Fachgruppierung als auch vom Vorstand der DGZMK kontrolliert. Nach Veröffentlichung überprüfen die Fachgesellschaften mit Hilfe einer Checkliste im regelmässig die Aktualität der Stellungnahmen.

Zum Betrachten und Ausdrucken der Stellungnahmen benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader.

        Wissenschaftliche Stellungnahmen der DGZMK zu diesem Thema

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Dieser Beitrag wurde von den im Impressum unter "Redaktion" genannten Zahnärzten und zahnmedizinischen Fachkräften erstellt und vom Schlussredaktionsteam didaktisch überarbeitet.
Datum der Erstellung: 03.01.2005, letzten Änderung: 29.05.2006, letzte Überprüfung: 29.05.2006. 


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