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Kiefergelenkbehandlung

 

Eine Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fach-richtungen ist wichtig. Foto: © carlosseller - Fotolia.    
Eine Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Fachrichtungen ist wichtig.
Foto: © carlosseller - Fotolia.

Gelenkknacken, Schmerzen der Kaumuskulatur, Ohrenschmerzen oder Tinitus können ihre Ursache in einer Kiefergelenkerkrankung haben. Entscheidend für die Heilung ist ein frühzeitiger Therapiebeginn.
Wenn Sie zunächst mehr über die Krankheit erfahren möchten, klicken Sie bitte hier.


Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Arzt – unnötige Ängste nehmen

Die zahnärztliche Therapie soll zwar das harmonische Zusammenspiel der  „Mundstatik“ wiederherstellen, was aber nicht bedeutet, dass jedes Gelenkknacken oder Reibegeräusch behandelt werden muss (Könönen et al. 1996, Reißmann u. John 2007). Zur Behandlung der CMD werden verschiedenste Verfahren angewandt, wenngleich nicht alle Verfahren wissenschaftlich abgesichert sind (fehlende Evidenz). Im Vordergrund stehen Therapien, die umkehrbar, nichtinvasiv und kostengünstig sind. Da CMD die unterschiedlichsten Ursachen haben kann, sind auch verschiedene Behandlungsmethoden nötig.

Ebenso ist eine intensive Zusammenarbeit von Zahnärzten, Hals-, Nasen- und Ohrenärzten, Schmerztherapeuten, Orthopäden,  Neurologen,  Psychologen und Physiotherapeuten, die jeweils ihren Teil zur Behandlung beitragen, entscheidend für das Behandlungsergebnis. In diesem Zusammenspiel der verschiedenen Fachdisziplinen sollte der Zahnarzt die „Lotsenfunktion“ übernehmen (Ahlers u. Jakstat 2007).

Da die meisten CMD-Patienten gut behandelbar sind, ist es wichtig, betroffene Patienten über die Diagnose und die gute Prognose aufzuklären. Die Bedeutung der Aufklärung lässt sich am Beispiel des „Gelenkknackens“ zeigen: Ein Patient hört aufgrund einer Diskusverlagerung (mit Reposition) ohne Schmerzen ein Knackgeräusch im Kiefergelenk. Er vermutet einen unheilbaren, sich langsam verschlimmernden Schaden. Um dies zu vermeiden, schränkt der Patient im täglichen Gebrauch seine Mundöffnung im Sinne einer Schonhaltung bewusst ein. Völlig unnötigerweise, denn wie bereits erwähnt ist Kiefergelenkknacken kein Risikofaktor für eine Kiefergelenkerkrankung. Dies muss dem Patient mit verständlichen Worten erklärt werden, um vorhandene Ängste in einen realistischen Rahmen einzuordnen (Palla 1998).


Selbstbeobachtung, Verhaltensänderungen und Massagen können helfen

Sehr wichtig ist es, den CMD-Patienten für Fehlverhalten und schädliche Knirschgewohnheiten zu sensibilisieren. So kann erkannt werden, unter welchen Umständen beispielsweise der Patient mit den Zähnen knirscht oder presst. Vermutet man als Auslöser der Beschwerden Stress oder eine Verspannung, helfen spezielle Übungen die Kaumuskulatur zu entspannen und die Kiefer in einer lockeren Stellung zu halten. Selbst eine Umstellung der Ernährungsgewohnheiten kann eine gewisse Linderung bewirken. Ebenso tragen Massagen, Bewegungsübungen oder leichtes Stretching zur Besserung der Beschwerden bei. Während Wärme bei der Verspannung der Kaumuskulatur geeignet ist, hilft Kälte bei Schmerzen (Schmitter u. Leckel 2008).
Sowohl zur Stressbewältigung als auch zur muskulären Entspannung sind autogenes Training, Yoga oder die progressive Muskelentspannung nach Jacobson hilfreich. Genügen diese Entspannungsverfahren nicht, sind tiefgreifende Verhaltensänderungen unter Anleitung eines in der psychologischen Schmerztherapie erfahrenen Psychologen erforderlich.

Stressbewältigung durch Yoga. Foto: © vision images - Fotolia.   Massage kann helfen. Foto: © Adam Borkowski - Fotolia.
Stressbewältigung durch Yoga. Foto: © vision images - Fotolia.   Massage kann helfen. Foto: © Adam Borkowski - Fotolia.


Ostheopathie, Akupunktur, TENS

Ostheopathie kann als ergänzende Therapie angewendet werden (DGZMK 2005), wenngleich der wissenschaftliche Nachweis ihrer Wirksamkeit bei CMD nicht existiert (Leder 2010). Ob Akupunktur bei Kiefergelenksschmerzen sinnvoll ist, kann aus der Literatur nicht eindeutig entnommen werden. Als Begleittherapie scheint jedoch die Akupunktur in vielen Fällen nützlich zu sein (Kares et al. 2001, Leder 2010). Ebenso fehlen zur Wirksamkeit der transkutanen elektrischen Nervenstimulation (TENS) bei CMD eindeutige Belege. Die schmerzstillende Wirkung der TENS beruht auf der Ausschüttung schmerzlindernder morphinähnlicher Substanzen (Endorphine) und einer besseren Durchblutung der betroffenen Körperregion, was  zu einer Entspannung der Kaumuskulatur führt. Festzustellen bleibt, dass weder mit Akupunktur noch mit TENS-Geräten eine ursächliche Behandlung durchgeführt werden kann.


Okklusionsschienen als Therapie - Schmerzmittel manchmal nötig

Eine weitere Behandlungsmöglichkeit besteht in der Eingliederung einer herausnehmbaren Okklusionsschiene (Aufbissschiene) aus Kunststoff, um die Stellung des Kiefergelenks günstig zu beeinflussen und das Kausystem zu entlasten. Durch die Schiene wird der Unterkiefer in eine neue Position gebracht und die Überaktivität der Kaumuskulatur verringert. Außerdem entlastet eine Schiene die Kiefergelenke. Die hohe Erfolgsrate der Schienentherapie ist durch Studien gut dokumentiert.

       Wirkung von Schienen
  • Kaukraftbeeinflussung
  • Verringerung der Mobilität und Verschleiß der Zähne
  • Minderung bzw. Ausschalten von Parafunktionen
  • Reduktion bzw. Ausschaltung von muskulären Dysfunktionen
  • Beeinflussung von anatomischen Beziehungen innerhalb des Kiefergelenks

Zwar gibt es verschiedene Arten von Schienen, allerdings konnte eine überlegene Wirkung bestimmter Schienengestaltungen bisher nicht gezeigt werden. Aufgrund der weltweiten lang-jährigen Erfahrungen ist die aus hartem Kunststoff hergestellte und alle Zähne eines Kiefers bedeckende Michigan-Schiene als Standard-Schiene anzusehen. Hinzu kommen ihre geringen Herstellungskosten und ihre praktisch nebenwirkungsfreie Wirkung (Türp 2002 u. 2007). Begleitende Maßnahmen zur Schienentherapie sind Entspannungsübungen, Massagen und Muskelübungen.

Vor allem in der akuten Phase ist die Anwendung von Medikamenten zur schnellen Schmerzbeseitigung häufig unumgänglich. Neben Schmerzmitteln (Analgetika) und Entspannungsmitteln (Relaxantien) werden hierbei auch nichtsteroidale entzündungshemmend Medikamente (NSAR, z. B. Ibuprofen, Naproxen, Diclofenac) eingesetzt (Fußnegger 2004). Die medikamentöse Therapie ist in der Regel nur Teil eines Therapie-Gesamtkonzeptes.

Michigan-Schienen sind ein bewährtes Behandlungsmittel. Foto: agz-rnk.       In akuten Schmerzphasen helfen Schmerzmittel. Foto: Fotolia.
Michigan-Schienen sind ein bewährtes Behandlungsmittel.
Foto: agz-rnk.
  In akuten Schmerzphasen helfen Schmerzmittel. Foto: Fotolia.



Vorsicht bei systematischen Einschleifmaßnahmen und Neuversorgung mit Zahnersatz

Zwar werden immer wieder systematische Einschleifmaßnahmen, also das Korrigieren von Kauflächen der Zähne, zur Behandlung oder zur Verhütung von CMD angewendet. Ihr Sinn ist jedoch mehr als fraglich und wissenschaftlich nicht gestützt (Tsukiyama et al. 2001, Türp 2003). Daher darf mit einem Einschleifen der natürlichen Zähne – wenn überhaupt - erst begonnen werden, wenn durch eine vorangehende klinische und instrumentelle Funktionsanalyse und eine Schienentherapie zweifelsfrei nachgewiesen wurde, dass eine Veränderung des Bisses durch Beschleifen der Zähne zu einer Besserung führt. Das gleiche gilt für die Neuversorgung des Gebisses mit Kronen, Brücken oder umfangreichen Teilprothesen.


Chirurgische Therapie sehr selten nötig

Funktionelle Störungen des Kiefergelenks sollten auch bei schweren Fällen zunächst konservativ behandelt werden. Die früher häufiger eingesetzten chirurgischen Verfahren haben ihre Bedeutung weitgehend verloren und werden nur noch mit größter Zurückhaltung eingesetzt. Operative Therapien des Kiefergelenks werden vor und nach der Operation durch eine Behandlung mit Schienen unterstützt. Eine chirurgische Therapie kommt bei gelenkbedingten (arthrogen) Funktionsstörungen in sehr seltenen Fällen in Frage, bei denen vorhergehende konservativen Behandlungsmaßnahmen keinen Erfolg hatten. Hauptsächlich die sogenannte Gelenkspülung kann bei Patienten mit einer Formveränderung des Kondylus eingesetzt werden. Muskulärbedingte (myogene) Funktionsstörungen werden nur konservativ, nicht aber chirurgisch behandelt.

       Therapien bei CMD
  • Patientenaufklärung
  • Selbstbeobachtung
  • Physiotherapie, manuelle Therapie, physikalische Therapie und Osteopathie
  • Pharmakologische Therapie
  • Entspannungstherapie
  • Schienentherapie
  • Akupunktur und andere alternative Therapieverfahren


CMD-Behandlungen und Kosten
Privatleistungen: Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie

Die Kosten einer CMD-Behandlung (Funktionsdiagnostik, Funktionstherapie) gehören nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Kranken-kassen (SGB V § 28, Abs. 2), sind also reine Privatleistungen (außervertragliche Leistungen). Nach einer Vereinbarung gemäß § 4 Abs. 5 BMV-Z bzw. § 7 Abs. 7 EKVZ ist ein entsprechender Heil- und Kostenplan aufzustellen. Diese Vereinbarung ist ein „Muss“, weil die Liquidation ansonsten unter Umständen nicht fällig ist (siehe § 4 Abs. 5 Punkt d BMV-Z und § 7 Abs. 7 EKVZ).

Leistungen der GKV: Aufbissbehelfe und Schienen
Während funktionsdiagnostische und funktionstherapeutische Maßnahmen keine Leistung der GKV sind, gehören Aufbissbehelfe und Schienen zur vertragszahnärztlichen Versorgung (Richtlinien des Bundesausschusses der Zahnärzte und Krankenkassen für eine ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche vertragszahnärztliche Versorgung). Es muss jedoch in der Regel vor Behandlungsbeginn die Zustimmung der jeweiligen Krankassen eingeholt werden. Dabei sind im Behandlungsplan die Leistungen einzutragen. Bei bestehenden Schmerzen kann jedoch sofort mit der Behandlung begonnen werden, soweit es sich um zahnmedizinisch unaufschiebbare Maßnahmen handelt. Andernfalls muss mit der Behandlung bis zum Vorliegen der Kostenübernahme der Krankenkasse gewartet werden. Zur vertragszahnärztlichen Versorgung gehört auch das Umarbeiten einer Prothese zum Aufbissbehelf, wenn der Patient unter einer Kiefergelenkserkrankung leidet oder ein chirurgischer Eingriff vorgenommen werden musste. Für eine, die Behandlung begleitende Physiotherapie werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Für Leistungen der GKV gilt als Honorar-Berechnungsgrundlage der Bewertungsmaßstab zahnärztlicher Leistungen (BEMA). Für die Abrechnung von Aufbissbehelfen und Schienen stehen im Bema, Teil 2, die Positionen K1 bis K9 zur Verfügung, darüber hinaus die Nr. 2 für die Planung der Behandlung und die Nr. 7b für Planungsmodelle.

Privatleistungen werden nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und den Leistungsnummern 800 ff. abgerechnet. Bei der Bemessung der GOZ-Gebühren legt der Zahnarzt den Steigerungssatz für die jeweilige Grundgebühr selbst fest. Der Gebührenrahmen erstreckt sich vom 1fachen bis zum 3,5fachen des Gebührensatzes. Überschreitet der Zahnarzt den 2,3fachen Gebührensatz, so ist eine schriftliche Begründung in der Rechnung nötig. Es ist daher in jedem Fall sinnvoll, sich vor der Behandlung eine Kostenaufstellung geben zu lassen. Die privaten Krankenversicherer beteiligen sich in der Regel an den Kosten, allerdings sollte vor Behandlungsbeginn eine Kostenzusage durch die jeweilige Versicherung eingeholt werden.


Fachgesellschaften und weitere Adressen im Internet

Im Internet finden Sie weitere Informationen. Einige Adressen haben wir für Sie zusammengestellt. Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass wir keine Verantwortung für die Inhalte der gelinkten Web-Seiten sowie deren Verknüpfungen zu anderen Web-Seiten übernehmen können. 

        Fachgesellschaften / weitere Informationen im Internet


Wissenschaftliche Stellungnahmen der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) gibt zu bestimmten Themen der Zahnheilkunde wissenschaftliche Stellungnahmen heraus. Bevor ein Text als offizielle Stellungnahme der DGZMK veröffentlicht wird, wird er sowohl von Fachvertretern und dem Vorstand der jeweils betroffenen Fachgruppierung als auch vom Vorstand der DGZMK kontrolliert. Nach Veröffentlichung überprüfen die Fachgesellschaften mit Hilfe einer Checkliste im regelmässig die Aktualität der Stellungnahmen.

Zum Betrachten und Ausdrucken der Stellungnahmen benötigen Sie den Adobe Acrobat Reader.

        Wissenschaftliche Stellungnahmen der (DGZMK) und anderer Fachgesellschaften zu diesem Thema


Adressen
Kiefergelenksprechstunden der Universitätszahnkliniken

Universitätsmedizin Berlin - Charité
Klinik für Mund-, Kiefer- u. Gesichtschirurgie
Campus Virchow-Klinikum
Augustenburger Platz 1
13353 Berlin
Tel.: 030 – 450555518
Internet: www.charite.de

Universitätsklinikum Bonn
Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Welschnonnenstr. 17
53111 Bonn
Tel.: 0228 – 28722471
Internet: www.ukb.uni-bonn.de

Universitätsklinikum Dresden
Poliklinik für Mund-, Kiefer- u. Gesichtschirurgie
Fetscherstraße 74
01307 Dresden
Tel.: 0351 – 4582710
Internet: www.uniklinikum-dresden.de

Universitätsklinikum Düsseldorf
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Moorenstr.  5
40225  Düsseldorf
Tel.: 0211 – 8118158
Internet: www.uniklinik-duesseldorf.de

Universitätsklinikum Frankfurt/M.
Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Theodor-Stern-Kai 7 (ZZMK, Haus 29)
60590 Frankfurt am Main
Tel.: 069 – 63015877
Internet: www.kgu.de/zzmk

Universitätsklinikum Freiburg
Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Abteilung Prothetik
Hugstetter Straße 55
79106 Freiburg
0761 – 2704906
Internet: www.uniklinik-freiburg.de/prothetik

Universitätsklinikum Greifswald
Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Rotgerberstr. 8
17489 Greifswald
Tel.: 03834 – 867140
Internet: www.dental.uni-greifswald.de

Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf
Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
(Gebäude O58, ZMK-Neubau, EG)
Martinistraße 52
20246 Hamburg
Tel.: 040 – 2803-2261
Internet: www.uke.de

Universitätsklinikum Heidelberg
Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Im Neuenheimer Feld 400
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 – 566040
Internet: www.klinikum.uni-heidelberg.de

Universitätsklinikum Jena
Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoff-kunde
An der Alten Post 4
07743 Jena/Thüringen
Tel.: 03641 – 934400
Internet: www.zzmkprothetik.uniklinikum-jena.de

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Arnold-Heller-Straße 3 (Haus 26), 24105 Kiel
Telefon: 0431 – 5972911
Internet: www.uk-sh.de

Universitätsklinikum Köln
Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Kerpener Str. 32
50931 Köln
Tel.: 0221 – 4785879
Internet: www.medizin.uni-koeln.de

Universitätsklinikum Leipzig
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoff-kunde
Nürnberger Str. 57
04103 Leipzig
Telefon: 0341/ 9721300
Internet: www.prothetik.uniklinikum-leipzig.de

Universitätsklinikum Marburg
Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Georg-Voigt-Straße 3, D-35039 Marburg
Tel. 06421/58-63208
Fax 06421/58-68990
Internet: www.uni-marburg.de

Universitätsklinikum München
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Goethestr. 70/I
80336 München
Tel: 0 89/51 60-32 11
Internet: www.prothetik.med.lmu.de/index.htm

Universitätsklinikum Münster
Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Klinik für Zahnärztliche Prothetik und Werkstoff-kunde
Waldeyerstraße 30
48149 Münster
Tel.: 0251 – 8347077
Internet: www.klinikum.uni-muenster.de

Universitätsklinikum Tübingen
Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik
Osianderstr. 2-8
72076 Tübingen
07071 – 2986185
Internet: www.medizin.uni-tuebingen.de

Universitätsklinikum Ulm
Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Abteilung Prothetik
Albert-Einstein-Allee 11
89081 Ulm
Tel.: 0731 – 50064201
Internet: www.uniklinik-ulm.de


Fachgesellschaften

DÄGfA
Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur e.V.
Würmtalstr. 54
81375 München
Tel.: 089 – 7100511
Fax: 089 – 7100525
Internet: www.daegfa.de
E-Mail: fz@daegfa.de

DGFT
Deutsche Gesellschaft für Funktionsdiagnostik und
-therapie
Liesegangstr. 17 A
40211 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 2806640
Fax: 0211 – 28066411
Internet: www.dgfdt.de
E-Mail: Geschaeftsstelle@dgfdt.de

DGPSF
Deutsche Gesellschaft für psychologische Schmerztherapie und -forschung
Schmerzklinik im Zentrum Anästhesiologie, Rettungs- und Intensivmedizin
Universitätsmedizin Göttingen
Robert-Koch-Str. 40
37075 Göttingen
Tel.: 0551 – 398816
Fax: 0551 – 394164
Internet: www.dgpsf.de
E-Mail: praesidium@dgpsf.de

DGS
Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie e.V.
Adenauerallee 18
61440 Oberursel
Tel.: 06171 – 28600
Fax: 06171 – 286069
Internet: www.stk-ev.de
E-Mail: info@dgschmerztherapie.de

DGSS
Deutsche Gesellschaft zum Studium des Schmerzes e.V.
DGSS-Geschäftsstelle
Obere Rheingasse 3
56154 Boppard
Tel.: 06742 – 800121
Fax: 06742 – 800122
Internet: www.dgss.org
E-Mail: info@dgss.org

DGZH
Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Hypnose e.V.
Esslinger Str. 40
70182 Stuttgart
Tel.: 0711 – 2360618
Fax: 0711 – 244032
Internet: www.dgzh.de
E-Mail: mail@dgzh.de

DGZMK
Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Liesegangstr. 17 A
40211 Düsseldorf
Tel.: 0211 – 6101980
Fax: 0211 – 61019811
Internet: www.dgzmk.de
E-Mail: dgzmk@dgzmk.de

ICCMO
International College of Cranio-Mandibular Orthopedics - Sektion Deutschland e.V.
Schuhstr. 35
91052 Erlangen
Tel.: 09131 – 23099
Fax: 09131 – 22390
Internet: www.iccmo.de
E-Mail: info@iccmo.de
 


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Dieser Beitrag wurde von den im Impressum unter "Redaktion" genannten Zahnärzten und zahnmedizinischen Fachkräften erstellt und vom Schlussredaktionsteam didaktisch überarbeitet.
Datum der Erstellung: 05.01.2009, letzten Änderung: 04.09.2010, letzte Überprüfung: 04.09.2010. 


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