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Tipps für den Umgang mit Zucker bei Kindern

 

Den völligen Verzicht auf Süßes einzufordern dürfte langfristig wenig Aussicht auf Erfolg haben. Da ist es schon besser, den vernünftigen Umgang mit der süßen Lust zu lernen. Wenn Süßes, dann nicht ständig über den ganzen Tag verteilt, sondern punktuell geben, so dass der Speichel den Säureangriff neutralisieren kann.

Wir Menschen haben eine natürliche Vorliebe für „süß". Die süße Lust im Übermaß ist allerdings antrainiert und anerzogen. Wichtig wäre: die Geschmacksschwelle für „süß" zu senken:
Säuglingen und Kindern wenig süße Nahrung und Getränke geben. Mit übersüßten Kindertees, -säften und -breis bereitet man sie buchstäblich auf eine süßes Leben vor. Statt Erdbeeren oder anderes frisches Obst mit Zucker zu überdecken, sollten auch Kinder lernen, den köstlichen Eigengeschmack bewusst zu erleben.

Zuckerbewusstsein bei Eltern und Kindern schaffen:
Viele Menschen ahnen nicht, dass Ketchup bis zu 30%, die Frühstück-Honig-Flocken bis zu 45% oder das Fertig-Müsli bis zu 25% aus Zucker bestehen. Fast schon selbstverständlich werden die leckeren Pralinen beim Abendfernsehen schachtelweise, die Schoko-Riegel aus dem Handschuhfach als schneller Energiespender auf der Fahrt genascht, wird Kindern ein Dauer-Lolli vom Bäcker oder Metzger geschenkt. Süßigkeiten taugen nicht zur Belohnung, Beruhigung oder als liebgedachtes Mitbringsel. Von etwas mehr Zeit, Lob und Zuwendung haben Kinder viel mehr (Quelle: praxisdialog 2/2000).

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Dieser Beitrag wurde von den im Impressum unter "Redaktion" genannten Zahnärzten und zahnmedizinischen Fachkräften erstellt und vom Schlussredaktionsteam didaktisch überarbeitet.
Datum der Erstellung: 11.01.2009, letzten Änderung: 11.01.2009, letzte Überprüfung: 11.01.2009. 


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