Barrierefreie Version verlassen

Zur Subnavigation springen

Sie befinden sich hier:
Zahnschutz beim Sport.
Bei manchen Sportarten ist ein Zahnschutz wichtig. Foto: proDente e.V.Ein Helm beim Radfahren, ein Rückenpanzer beim Snowboarden oder Stutzen beim Fußball – viele Profis und Amateure schützen ihren Körper, wenn sie Sport treiben. Doch nur wenige denken auch an den Schutz ihrer Zähne. Das Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik (iq:z), eine Initiative der Zahntechniker Innungen Württemberg und Baden, rät daher, bei bestimmten Sportarten einen Zahnschutz zu tragen.

Für Freizeitsportler sind zum Beispiel Inline-Skating, Skateboard- und Mountainbike-Fahren gefährlich. Aber auch das eigentlich als „körperlos“ geltende Basketballspielen kann für die Zähne gefährlich werden. Stürzt ein Sportler oder stößt er mit einem Mitspieler zusammen, dämpft ein Zahnschutz die Kräfte, die auf Zähne und Kiefer und damit auf den gesamten Kopf und das Gehirn einwirken. Da der Zahnschutz eine Art Abstandhalter zwischen Zähnen und Wange ist, verhindert er so auch Verletzungen der Lippen, Zunge und Mundschleimhaut. Zudem wird das Aufeinanderprallen der Zähne beim Sturz verhindert. Mit Zahnschutz sind die Zähne des Oberkiefers zum Beispiel auch bei einem Sturz auf das Kinn geschützt.

40 Prozent aller Mund- und Zahnverletzungen entstehen beim Sport. Jedes dritte Kind erleidet beim Schul- oder Freizeitsport eine Zahnverletzung. Besonders gefährdet sind die Frontzähne, die ganz oder teilweise wegbrechen können. Ein fehlender Zahn kann zwar durch ein Implantat ersetzt werden, doch erst nach Ende der Wachstumsphase mit etwa 18 Jahren. Das verursacht Kosten und wäre mit einem Zahnschutz, der in einem Meisterlabor individuell angefertigt wird, leicht vermeidbar. Zahnschutz aus dem Sportgeschäft sei zwar preiswerter, so das iq:z, aber nicht geeignet, da er wenig stabil sei und nie exakt passe. Sinnvoll ist ein Zahnschutz, sobald ein Kind die ersten bleibenden Zähne hat.

Ein Zahntechniker fertigt den Zahnschutz maßgenau an, nachdem der Zahnarzt einen Kieferabdruck genommen hat. Im Labor werden dann Modelle von Ober- und Unterkiefer erstellt, sodass der Zahnschutz millimetergenau angepasst werden kann. Solch ein Zahnschutz verrutscht nicht, ist also wesentlicher sicherer und beeinträchtigt weder beim Sprechen noch beim Trinken. Und wer mutig ist, trägt den Zahnschutz in knallbunten oder in den Vereinsfarben.
(zahnärztliche-patientenberatung, 27.08.2011, Quelle: Informations- und Qualitätszentrum Zahntechnik, Foto: proDente e.V.)



 Zertifiziert durch MEDIsuch

Zertifiziert durch MEDIsuch.


Wir befolgen die HONcode Prinzipien der Health On the Net Foundation.

Impressum

Sitemap

Realisation: wsp-design.de

Zum Seitenanfang springen