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Zahnersatz hat vielfältige Funktionen. Er soll langlebig sein, ästhetisch anspruchsvoll und gut verträglich. Je nach individueller Situation wird der Zahnarzt seinem Patienten zu bestimmten Materialien und Möglichkeiten des Zahnersatzes raten und ihm bei der Entscheidungsfindung konkrete Hilfestellung geben. Die endgültige Entscheidung trifft aber letztlich der Patient selbst. Ihm bietet die moderne Zahnmedizin und Zahntechnik eine umfangreiche Auswahl. Die Palette der Materialien reicht von Gold über Metalllegierungen und Titan bis hin zu Kunststoff und Keramik. Außerdem muss sich der Patient zwischen Brücken, Implantaten oder unterschiedlichen Prothesenformen entscheiden. „ Wichtig ist, dass der Patient genau weiß, welches Material in seinen Mund gelangt und wer den Zahnersatz herstellt“, fordert Joachim Hoffmann, Zahnarzt und Experte der Initiative proDente e.V. Transparenz schafft die Rechnung, welche dem Heil- und Kostenplan beiliegt. Ihr kann man den Herstellungsort des Zahnersatzes entnehmen. Die deutsche Zahntechnik zeichnet sich im weltweiten Vergleich durch gute Ausbildungsstandards und die Einhaltung des strengen Medizinproduktegesetztes aus. Für den Patienten bringt die Zusammenarbeit seines Zahnarztes mit einem lokalen Dentallabor zahlreiche Vorteile. Die Abstimmung der Farb- und Formwahl ist einfacher und spezielle Wünsche können besser berücksichtigt werden. Außerdem sind ortsnahe Dentallabore in der Lage, erforderliche Korrekturen ebenso schnell zu erledigen, wie später eventuell notwendige Reparaturen. Kein Unterschied zu den eigenen Zähnen. Eine so genannte Gewährleistungspflicht garantiert gesetzlich versicherten Patienten Sicherheit. “Der Zahnarzt übernimmt für Füllungen und die Versorgung mit Zahnersatz eine zweijährige Gewähr“, so Hoffmann. Treten in diesem Zeitraum Mängel auf, die der Zahnarzt zu verantworten hat, muss er diese kostenfrei beheben. Für Mängel, die der Zahnarzt nicht verursacht hat, z.B wenn die Besonderheiten der Erkrankung Ursache sind, trägt er keine Verantwortung. |
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