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Die SPD fordert die Streichung einkommensunabhängiger Zusatzbeiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung. In einem am Donnerstag eingebrachten Antrag (BT-Drucksache 17/879) ist als Ziel die Wiederherstellung der paritätischen Beitragszahlung von Arbeitgebern und Arbeitnehmer formuliert. Denn die Zusatzbeiträge stellten faktisch den Einstieg in die Kopfpauschale dar. Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion erinnerte daran, dass die jetzt von einigen Krankenkassen erhobenen Zusatzbeiträge in der großen Koalition auf Druck der Union eingeführt wurden. Zusätzlich mit der von schwarz-gelb geplanten Festschreibung des Arbeitgeberanteils würden künftige Kostensteigerungen im Gesundheitswesen ausschließlich auf Arbeitnehmer verlagert, so die Kritik. Um die Beitragszahler zu entlasten, fordert die SPD-Fraktion, alle Effizienz- und Wirtschaftlichkeitsreserven im System zu erschließen und einen Finanzausgleich zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung einzuführen. Und: Die Bundesregierung soll bis Ende des Jahres ein Konzept zur Einführung einer solidarischen Bürgerversicherung vorlegen. Weitere Information: |
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