Zur barrierefreien Version wechseln
Aktuelles
Fluoride: Nummer 1 beim Kampf gegen Karies.

 

Ob als Zahnpastazusatz, Tablette oder Gel – Fluoride sind das Mittel der Wahl bei der Kariesbekämpfung. Foto: © Martina Misar – Fotolia.com.Ob als Zahnpastazusatz, Tablette oder Gel – Fluoride sind das Mittel der Wahl bei der Kariesbekämpfung. Karies ist eine multifaktorielle Erkrankung. Versuche, Karies mit anderen Maßnahmen zu begegnen, wie zum Beispiel durch Änderung des Ernährungsverhaltens, sind längst nicht so erfolgreich wie die Kariesprävention mit Fluoriden. Zu diesem Ergebnis kam Prof. Dominique Declerck von der belgischen Universität Leuven. Der Grund liegt darin, dass Fluoride den Zahnschmelz stärken und die Zähne widerstandsfähiger gegenüber den Kariesbakterien machen. Wird nach dem Putzen auf das Ausspülen der aufgeschäumten Zahnpasta verzichtet, wird der Fluoridierungseffekt sogar noch gesteigert. Bis zum 6. Lebensjahr sollten Kinder eine Zahnpasta mit niedrigerem Fluoridgehalt (500 ppm) verwenden. Eine erbsengroße Menge reicht in aller Regel aus. Danach ist der Umstieg auf eine Zahnpasta mit einem Fluoridgehalt von 1.000 bis 1.500 ppm problemlos möglich. Ob man nun Himbeergeschmack oder Menthol bevorzugt, ist bei der Wahl der Zahnpasta reine Geschmackssache.

Durch gründliches und regelmäßiges Zähneputzen – nach Möglichkeit dreimal täglich nach den Hauptmahlzeiten, mindestens aber einmal morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafengehen – kann das Kariesrisiko gering gehalten werden. Sowohl die bakteriellen Zahnbeläge als auch die an und zwischen den Zähnen haftenden Nahrungsreste werden entfernt. Ergänzt werden kann die Mundhygiene durch die regelmäßige Verwendung von Zahnseide. Ein sauberer und gut gepflegter Zahn wird nicht krank. Wer Zahnbeläge regelmäßig entfernt, schützt nicht nur seine Zähne, sondern auch seine allgemeine Gesundheit. Denn kranke oder gar fehlende Zähne stören nicht nur die Ästhetik, sondern können auch zu Krankheiten außerhalb der Mundhöhle führen, wie Migräne, Augenleiden oder Gefäßerkrankungen.
(zahnärztliche-patientenberatung, 13.02.2010, Quelle: IME, Foto: © Martina Misar – Fotolia.com)

Weitere Information:
Broschüre „Gut Lachen mit gesunden Zähnen“ (Adobe Acrobat Reader Datei, 674 KB)




  Impressum

Sitemap

Online-Umfrage

Realisation: wsp-design.de
 


 
Unabhängige Patientenberatung Deutschland UPD gGmbH

Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
 

Wir befolgen den HONcode Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen.
Kontrollieren Sie dies hier.

zurück