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Durch die schlechte wirtschaftliche Lage und den Kaufkraftverlust überlegen sich offensichtlich immer mehr Versicherte, ob sie die Versorgung mit Zahnersatz verschieben. So werden nach Analysen der DAK zwar noch ähnlich viele Heil- und Kostenpläne wie im letzten Jahr bei der Kasse eingereicht. Immer weniger Versicherte lassen sich jedoch den bewilligten Zahnersatz auch eingliedern. Der neue Service erhöht deshalb die Chance, dass sich wieder mehr Patienten Zahnersatz leisten können und Behandlungen nicht aufschieben, so DAK und Deutsche BKK. Dies rechne sich daher auch für die Dentallabore. Herbert Rebscher, Vorstandsvorsitzender der DAK, legt dabei Wert auf Qualität. "Es beteiligen sich bisher 15 Labore an diesem Service: allesamt aus Deutschland und verpflichtet, nach hiesigen Qualitätskriterien zu arbeiten", versichert der DAK-Chef. Es gehe darum, durch mehr Wettbewerb und Transparenz den Verbraucherschutz zu stärken. Die beiden Kassen selbst profitieren von den Einsparungen nicht. Sie beteiligen sich nicht mehr prozentual an den Gesamtkosten, sondern zahlen aufgrund der Gesundheitsreform immer nur einen Festzuschuss - ganz gleich, wie hoch die Laborkosten ausfallen. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen BKK Ralf Sjuts erklärt: "Dennoch haben wir uns für den neuen Service entschieden, denn CareDental bedeutet für unsere Kunden einen echten Mehrwert. Dr. Frank Woesthoff, Leiter HealthProject der Wolfsburg AG, appelliert an die Dental-Labore, sich diesem Service anzuschließen. "Wir wollen am Aufbau einer zukunftsfähigen Gesundheitswirtschaft mitwirken. Transparenz in Qualität und Preis schafft gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten mehr Markt und nicht weniger. Innovative Zahntechnik-Anbieter und Zahnmediziner werden deshalb von diesem System im Wettbewerb profitieren." |
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