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Auf der Suche nach Gesundheitsinformationen ist der Arzt der erste Ansprechpartner der Deutschen, so eine aktuelle Emnid-Blitzumfrage. 90 Prozent der Bevölkerung lassen sich von ihm in Sachen Gesundheit und zu neuen Behandlungsmöglichkeiten beraten. Weiterhin großen Einfluss haben das soziale Umfeld und die Medien. 63 Prozent der Befragten informieren sich zu Gesundheitsthemen im Familien- und Freundeskreis, 58 in Funk und Fernsehen, 53 Prozent über die Presse. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lässt sich in der Apotheke beraten (56 Prozent). Das Internet nutzt heute bereits fast jeder dritte Deutsche (30 Prozent).
Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig die eigenständige Informationsbeschaffung für den Patienten geworden ist: 41 Prozent der Befragten gaben an, dass sie ihren Arzt schon einmal auf bestimmte Therapiemöglichkeiten angesprochen haben. Und: Meistens zeigte diese Initiative Wirkung. Nur in 25 Prozent der Fälle wurde die bestehende Therapie nach dem Gespräch mit dem Arzt unverändert fortgesetzt. Nach jedem dritten Gespräch dagegen wurde die Behandlung ergänzt, bei 20 Prozent der Patienten verändert. Dabei scheint es, dass der Dialog mit dem Arzt überwiegend als konstruktiv empfunden wurde. Nur jeder zehnte Patient wechselte nach dem Gespräch den Arzt. "Diese Zahlen zeugen von einem hohen Vertrauen in die Qualität der ärztlichen Beratung", so Jaak Peeters, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Janssen-Cilag. "Gleichzeitig belegen sie, dass der Patient sich an Therapie-relevanten Entscheidungen beteiligt. Wir sehen darin eine Chance: Der aktive Patient befolgt die Therapie konsequenter und kann dazu beitragen, deren Erfolg zu sichern." Bereits 2001 gaben im Rahmen der Janssen-Cilag Studie "Der Patient vor der Wahl" fast 80 Prozent der Befragten an, dass es besonders bei schweren Erkrankungen sinnvoll ist, sich eigenständig Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten zu beschaffen. Im Rahmen der Delphi-Studienreihe bezieht Janssen-Cilag seit Jahren den Patienten in die Diskussion um die Zukunft des Gesundheitswesens ein. In der ersten Befragung "Der Patient im Mittelpunkt" wurden 1998 seine Zufriedenheit mit und Erwartungen an das Gesundheitssystem abgefragt. Die Nachfolgestudie "Der Patient vor der Wahl" fokussierte im Jahre 2001 auf die Themen Information und Wahlmöglichkeiten. An einer Fortsetzung der Studienreihe wird derzeit gearbeitet: Die Ergebnisse der Bevölkerungs-Befragung "Nutzen, Kosten, Präferenzen - Wissen was der Bürger will!" werden im Sommer 2005 vorliegen. |
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