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Hintergrund ist die seit dem 1. Januar geltende Festzuschuss-Regelung. Danach zahlen die Kassen beim Zahnersatz nicht mehr einen prozentualen Anteil, sondern einen festen Betrag. Dieser befundorientierte Festzuschuss ist ein statistischer Durchschnittswert. Er orientiert sich am Krankheitsbild. Alle Maßnahmen, die über die Grundversorgung hinausgehen, muss der Patient selbst bezahlen. Scheinbar führt das bei den Menschen zu starker Verunsicherung. Zumal viele Patienten beim Zahnarzt feststellen, dass sie seit 2005 erheblich mehr für ihren Zahnersatz bezahlen. Die Darstellung der Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV), dass in 95% der Fälle das Zuschuss-Niveau praktisch gleich bleibe, scheint sich im Praxisalltag oft nicht zu bestätigen. Es gibt vielmehr eklatante Abweichungen. In einer Stellungnahme für den Ausschuss für Gesundheit und Soziale Sicherung rechnen die Zahntechniker vor, dass Patienten in bestimmten Fällen nach dem neuen System wesentlich geringere Zuschüsse erhalten. Die Techniker gehen davon aus, dass ohne eine flexible und schnelle Überprüfung einzelner Befunde und Festzuschüsse "das bisherige Versorgungsniveau für weite Teile der Bevölkerung, insbesondere der unteren und mittleren Einkommensschichten, verschlechtert. Die Stellungnahme des Verbandes Deutscher Zahntechniker-Innungen zum Download als pdf-Datei.
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