Zur barrierefreien Version wechseln
Aktuelles
Kein Gesundheitsrisiko durch Amalgam?

 

Amalgamfüllung am kleinen Backenzahn.Die kontrovers geführte Debatte um mögliche Gesundheitsschäden durch frei gesetztes Quecksilber aus Amalgamfüllungen ist um eine Meta-Analyse des Life Science Research Office bereichert. Darin wird die Gefahr körperlicher Schäden für Nicht-Allergiker eher gering eingeschätzt.

Amalgam als Auffüllmaterial in der Zahnbehandlung kommt bereits seit über 150 Jahren zum Einsatz. Beinahe ebenso lange hält die Kontroverse um mögliche Gesundheitsschäden durch die Resorption von Quecksilber aus der Legierung an. Das gemeinnützige US-amerikanische Life Science Research Office (LSRO) führte zu dieser Frage eine Meta-Analyse durch und zog dazu rund 300 Publikationen zwischen dem 1. Januar 1996 und 31. Dezember 2003 heran. In die Endauswertung gingen auch öffentliche Empfehlungen als Antwort auf die Federal Register Request for Information on Dental Amalgam ein.
Im Ergebnis konnte der Zusammenhang zwischen Zahnamalgam und Beeinträchtigungen der Nierenfunktion oder kognitiven Leistungen, speziell Alzheimer-Erkrankung oder Morbus Parkinson, nicht belegt werden. Die Exposition gegenüber Quecksilber in den USA ist generell niedrig, steigt jedoch mit der Anzahl der Amalgam-Plomben. Nikotinhaltige Kaugummis sowie ständiges Kauen oder bestimmte Gewohnheiten wie Zähneknirschen können die Quecksilberfreisetzung verstärken. In seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen auf das Amalgam kommen.
Wenngleich in dieser Studie kein statistisch signifikanter Kausalzusammenhang zwischen Amalgamfüllungen und Gesundheitsproblemen gefunden wurde, bleiben aufgrund der derzeitigen Datenlage weiterhin Fragen offen, so der Schluss der Autoren. Die kontroverse Debatte geht somit weiter.
(agz-rnk, 13.03.2005, Quelle: Pressemitteilung des Life Sciences Research Office, Bild: Ivoclar Vivadent)




 Impressum

Sitemap

Online-Umfrage

Realisation: wsp-design.de




Zertifiziert durch MEDIsuch
 

Zertifiziert durch MEDIsuch

 Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen
 

Wir befolgen den HONcode Standard für vertrauensvolle Gesundheitsinformationen.
Kontrollieren Sie dies hier.

zurück