Der Bundesverband der Zahnärzte des öffentlichen Gesundheitswesens hebt die besondere Bedeutung der Gruppenprophylaxe hervor: Dieser Weg muss konsequent verfolgt werden. Die Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen ist besser geworden - aber noch nicht gut genug, betont der Bundesverband der Zahnärzte des öffentlichen Gesundheitswesens (BZÖG). Es besteht noch immer eine Polarisation des Kariesgeschehens, so das Fazit der Organisation. Gerade bestimmte Kinder, zum Beispiel aus gesellschaftlichen Randgruppen benötigen eine gezielte Prävention und ein frühzeitiges Plus an prophylaktischen Maßnahmen. Als Mittel der Wahl propagiert der Verband die Gruppenprophylaxe, die alle Bevölkerungsgruppen erreichen kann. Insbesondere in Kindergärten und Schulen sei es daher wichtig, das zahnärztliche Betreuungsangebot flächendeckend auszubauen.
Nicht zu vernachlässigen sei auch der volkswirtschaftliche Effekt umfassender Präventionsmaßnahmen: Mit einer Verbreitung von über 90% nimmt Karies noch immer einen hohen Stellenwert im Rahmen der Volksgesundheit ein. So können präventive Konzepte auch langfristig zur Kostensenkung im Sinne der Reformierung des Gesundheitswesens beitragen. (agz-rnk, 22.01.2005)
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