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Fluoridiertes Speisesalz

 

Immer mehr Bundesbürger bzw. Haushalte verwenden fluoridiertes Speisesalz. Nachdem Jodsalz mit Fluorid bereits im Jahr 2002 die 50 %-Marke überschritten hat, ist der Anteil dieses Salzes am gesamten Haushaltspaketsalzabsatz im vergangenen Jahr um weitere fünf Prozent auf jetzt rund 60 Prozent gestiegen. 12 Jahre nach Einführung dieses Salzes verwendet somit jeder zweite Haushalt dieses gesundheitsfördernde Kombinationssalz.

Nach Angaben der deutschen Salzindustrie ist Jodsalz mit Fluorid heute in jedem Lebensmittelgeschäft erhältlich. Einzelne Discounter führen sogar nur dieses Salz. Doch auch in anderen Geschäften steht Jodsalz mit Fluorid dominant im Regal, sodass Verbraucher bevorzugt danach greifen. Preisunterschiede, die noch vor Jahren kaufentscheidend sein konnten, spielen nach Angaben der Salzhersteller heute keine Rolle mehr, da Salz allgemein sehr preiswert ist und der Kunde sich mit fluoridiertem Jodsalz zugleich ein Speisesalz mit doppeltem Gesundheitsnutzen ins Haus holt.

Aufgrund der vorliegenden klinischen Erfahrung ist davon auszugehen, dass bei täglicher Zufuhr von fluoridiertem Speisesalz in Kombination mit der täglichen Anwendung von fluoridhaltiger Zahnpasta eine Hemmung des Karieszuwachses bis zu 50 Prozent erreicht werden kann. Die Wirkung hängt dabei im Einzelfall u. a. vom individuellen Kariesrisiko ab und inwieweit eine gewissenhafte und regelmäßige Zahnpflege und Fluoridzufuhr befolgt wird.
(agz, 18.09.2004)




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