Nur jeder vierte Bundesbürger putzt seine Zähne richtig Eigentlich eine Binsenweisheit: Wer gesunde Zähne haben möchte, muss Zähne und Zahnfleisch pflegen. Doch Fehlanzeige: Nur jeder vierte Deutsche putzt sich ordentlich die Zähne. Pro Jahr verbraucht der Bundesbürger durchschnittlich gerade mal 1,5 Zahnbürsten. Das ist viel zu wenig, meinen Zahnärzte, und empfehlen, die Zahnbürste spätestens nach drei Monaten auszutauschen. Denn wird das gute Stück regelmäßig mindestens zweimal täglich jeweils drei Minuten benutzt, hat es nach drei Monaten seine Schuldigkeit getan. Spätestens, wenn die ersten Borsten seitlich weg stehen, ist eine neue Zahnbürste fällig.
Dass die Mundhygiene der Deutschen als mangelhaft einzustufen ist, wird auch daran deutlich, dass immer noch schätzungsweise nur etwa drei Prozent der Bundesbürger regelmäßig Zahnseide verwenden. Dabei ist die Reinigung der schlecht erreichbaren Zahnzwischenräume Voraussetzung, wenn eine Entzündung des Zahnhalteapparats - auch Parodontitis genannt - verhindert werden soll. Der häufigste Grund für Zahnverlust im Erwachsenenalter ist inzwischen nicht mehr Karies, sondern Parodontitis. Grund genug, über die eigenen Putzgewohnheiten nachzudenken. Richtige Mundhygiene und regelmäßige Besuche beim Zahnarzt senken das Risiko einer Zahnerkrankung deutlich. (agz, 07.08.2004, Quelle: IME)
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