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Versicherte haben wenig Interesse an Privatbehandlung

 

Gesetzlich Versicherte haben offensichtlich nur wenig Interesse daran, sich gegen einen Aufpreis von Privatärzten behandeln zu lassen. Nach einer repräsentativen Befragung im Auftrag der DAK halten nur 13 Prozent eine entsprechende Zusatzversicherung für sinnvoll. Noch vor der Gesundheitsreform hatte die g/d/p Markt- und Meinungsumfragen GmbH für die zweitgrößte deutsche Krankenkasse mehr als 1200 Versicherte über 16 Jahren zum Thema Zusatzversicherungen befragt.

Das größte Interesse bestand mit 86 Prozent an einer privaten Absicherung für Zahnersatz. Zusätzlichen Bedarf sahen viele Versicherte auch bei Check-ups und Krebsvorsorge (70 Prozent), Brillen und Kontaktlinsen (52 Prozent), Krankengeld (46 Prozent) sowie bei Natur- und alternativen Heilverfahren (44 Prozent).

Eine weitere Frage war, wie viel Versicherte im Monat für Zusatzversicherungen ausgeben würden. Ergebnis: Das meiste Geld wäre ihnen die Chefarztbehandlung im Krankenhaus wert, nämlich 24 Euro im Monat - an einer solchen Zusatzversicherung äußerten allerdings nur 14 Prozent der Befragten Interesse. Eine Behandlung durch Privatärzte wäre den Versicherten im Schnitt 15 Euro Wert, die Absicherung des Zahnersatzes 15,70 Euro.
(Ärzte Zeitung online, Bild: djd /RatGeberZentrale)




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