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Aktuelles
Patienten sollten fragen, woher ihr Zahnersatz kommt

 

Herstellungsort des Zahnersatzes muss angegeben werden
Jeder Zahnersatz-Patient erhält künftig eine Erläuterung zum Herstellungsort des gewünschten Zahnersatzes. Diese händigt ihm der Zahnarzt aus, und zwar zusammen mit dem für Versicherte in einer gesetzlichen Krankenkasse kostenlosen Heil- und Kostenplan. Damit wird erkennbar, ob der Zahnersatz von einem zahntechnischen Meisterbetrieb in der Nähe oder beispielsweise im Ausland gefertigt werden wird. Diese Informationen sollten Patienten gut durchlesen. Denn die Kooperation mit einem lokalen Labor bringt Vorteile - so ist zum Beispiel eine direkte Abstimmung bei der Farbwahl (weiß ist nicht gleich weiß!) möglich.

Viele Meisterlabors in Deutschland haben allerdings schon im vergangenen Jahr eine umfassendere Service-Leistung eingeführt: Sie geben dem Patienten ein ausführliches Hersteller-Zertifikat mit. Damit bestätigt das Labor, dass der Zahnersatz nur aus geprüften Materialien und in qualitätsgesicherten Arbeitsabläufen hergestellt wurde. Das Zertifikat sollte daher - zusammen mit der Rechnung! - gut aufgehoben werden. Es sind zwei wichtige Informationen, die für künftige Behandlungen beispielsweise nach einem Arztwechsel von Bedeutung sein können.

Die Frage, welches Labor den Zahnersatz herstellen wird, kann und sollte der Patient also mit seinem Zahnarzt klären - und zwar vor Behandlungsbeginn.
(agz, 19.06.2004)




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