![]() | ![]() | ||||||||||
|
|||||||||||
|
|||||||||||
![]() |
| ![]() | |||||||||||||||
Bereits Kinder im Alter von fünf Jahren zeigen in immer stärkerem Ausmaß Milchzahnschäden durch Zähneknirschen. Diese Tendenz steigt noch im Erwachsenenalter. Bei jedem zweiten 12-Jährigen sind bereits Veränderungen im Mundraum zu erkennen, die auf derartig erhöhte Muskelbewegungen hindeuten. In der Urzeit hatte das Zähneknirschen die Funktion der Warnung und Abwehr von Feinden. Heute ist das Zähnepressen und Zähneknirschen eher Ausdruck des Stressabbaus und findet hauptsächlich in der Nacht statt. Kiefergelenke, Kaumuskeln und Zähne werden überbelastet und geschädigt. Leichte Formen führen lediglich zu einer verstärkten Abnutzung der Eckzähne, stärkere Ausprägungen zu einer Abnutzung aller Frontzähne und im Laufe der Zeit auch der Backenzähne. Chronische Zahnschmerzen oder lockere Zähne können erste Hinweise sein. Auch Verspannungen im Kopf-Hals-Bereich sowie Gesichts- und Kopfschmerzen sind möglich. Intensives Knirschen während der Nacht führt auch zu einer Überbeanspruchung der Kaumuskeln und des Kiefergelenkes, so dass in Folge irreparable Schäden am ganzen Kausystem auftreten können, zum Beispiel ein Abschleifen der Zähne bis zum Zahnbeinkörper, chronische Kiefergelenksschmerzen durch übermäßige Abnutzung des Kiefergelenks und schmerzhafte Muskelknoten in den Kaumuskeln. Ursachen und Behandlung Damit das Knirschen jedoch keine Auswirkungen auf Zähne und Kausystem hat, empfehlen Zahnexperten das Einschleifen der Zähne und eine "Knirscherschiene". Die Schiene wird aus metallverstärktem Kunststoff angefertigt und über Nacht wie eine Schutzkappe auf die Zähne aufgesetzt. So wird die Abnutzung der Zähne vermieden und das Kiefergelenk geschont. Je früher die Schienentherapie einsetzt, umso besser können langfristige Folgen des Knirschens vermieden werden. Nach einer genauen zahnärztlichen Untersuchung kann in jedem Fall abgeklärt werden, ob eine Behandlung mit einer Knirscherschiene notwendig ist. Denn auch Zahnfehlstellungen oder nicht richtig sitzender Zahnersatz kann zum Knirschen führen. Diese Ursachen können vom Zahnarzt behoben werden. |
| ||||||||||||||||