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Zunächst die Einzelheiten der Studie, die Philippe Hujoel von der Universität Washington an Versicherten einer privaten Zusatzversicherung für zahnärztliche Behandlungen durchführte. Er ermittelte 1117 Versicherte, die ein Kind unter 2500 Gramm Geburtsgewicht ("low birth weight", LBW) zur Welt brachten. Darunter waren 336 Kinder, die zum errechneten Termin geboren wurden, also als Mangelgeburten eingestuft werden. Jedem dieser 1117 Fälle wurden vier Kontrollen gegenübergestellt, deren Kind ein normales Geburtsgewicht hatte. Hujoel untersuchte, ob Fälle und Kontrollen unterschiedlich häufig vom Zahnarzt geröntgt wurden und welche Dosis dabei verwendet wurde. Beim Röntgen einer ganzen Zahnreihe liegt die Dosis bei etwa 1,6 mGy, bei einzelnen Zähnen etwa bei 0,22 mGy. Die Analyse ergab, dass 21 Frauen (1,9 Prozent) mit einem LBW-Kind, darunter zehn Mangelgeburten, mit mehr als 0,4 mGy exponiert wurden. Von den Frauen mit normal gewichtigen Geburten war nur ein Prozent mit dieser Dosis exponiert gewesen. Hieraus errechnete Hujoel die Odds Ratio: Tatsächlich hatten Frauen mit einer Exposition von mehr als 0,4 mGy ein um den Faktor 2,27 erhöhtes Risiko auf ein LBW-Kind. Doch selbst dem Autoren kommen Zweifel, ob der vermutete Zusammenhang wirklich besteht. Die Dosis von 0,4 mGy ist nämlich sehr gering. Sie entspricht der "natürlichen" Strahlenbelastung bei 16 Atlantikflügen. Auch Hujoel sieht weiteren Forschungsbedarf. Er rät nicht grundsätzlich von zahnärztlichen Röntgenaufnahmen während der Schwangerschaft ab. Die Schwangeren sollten den Zahnarzt aber unbedingt auf ihre Schwangerschaft hinweisen. |
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