Emnid-Umfrage zur Gesundheitspolitik Der Zugang zu medizinischen Innovationen hat für die Mehrheit der Deutschen trotz der Sparzwänge im Gesundheitswesen absolute Priorität. Das ergab eine repräsentative Emnid-Blitzumfrage im Auftrag von Janssen-Cilag.
Bei zwei Fragen herrschte in allen Alters- und Bevölkerungsgruppen fast geschlossene Einigkeit: 82 Prozent der Deutschen lehnen eine Politik ab, die die Ausgaben für medizinische Forschung begrenzt und neue Medikamente nicht mehr von der gesetzlichen Krankenversicherung erstatten lassen will. Denn gerade die Verbesserung der Therapiemöglichkeiten, und damit der Zugang zu innovativen Behandlungsformen, liegt der Bevölkerung besonders am Herzen: 92 Prozent der Befragten wollen, dass auch weiterhin ungeachtet der damit verbundenen Kosten verbesserte Medikamente entwickelt werden. Dass sich unser System die Kosten für weitere Forschung noch leisten kann und soll, davon ist über die Hälfte der Befragten (55 Prozent) weiterhin überzeugt.
Damit dürfte politischen Entscheidern klar sein: An Forschung und dem Zugang zu medizinischen Innovationen darf auch zukünftig nicht gespart werden. "Patienten, so hat auch unsere Delphi-Studie "Der Patient vor der Wahl" gezeigt, sind ihrerseits in der Mehrheit bereit, für bestimmte Leistungen mehr zu zahlen", so Jaak Peeters, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Janssen-Cilag. "Das aber nur unter bestimmten Voraussetzungen wie mehr Wahlmöglichkeiten, besseren Informationen und Transparenz sowie Zugang zu Innovationen. Und genau hier greifen die aktuellen Pläne nicht." Laut Peeters sollten innovative Medikamente "nicht wie bisher als Teil des Problems, sondern als Teil der Lösung gesehen werden."
Eine Zusammenfassung der Bevölkerungsstudie "Der Patient vor der Wahl" ist im Internet unter www.janssen-cilag.de zu finden. (agz, 14.11.03, Bild: AOK-Pressedienst)
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