Was sollte in die Schultüte und was schmeckt in der Pause "Endlich fängt die Schule an" - mit diesem begeisterten Stoßseufzer fiebern die angehende Erstklässler in Baden-Württemberg den Einschulungsfeiern nach den Sommerferien entgegen. Die große Herausforderung, das lange Stillsitzen im Klassenzimmer, die neuen Freunde und die neue Umgebung, wird meist mit einer prall gefüllte Schultüte für den ersten Schultag versüßt.
Eltern von Schulanfängern stehen jetzt vor der Frage: Was füllen wir in die Schultüte? Die Mischung macht’s. Wichtig ist vor allem, nicht zu viele Leckereien wie Schokoriegel, Bonbons oder Keks einzufüllen, sondern auch interessante Alternativen, wie kleine Spielsachen, einen Haarreif, hübsche Sachen für die Schule wie z. B. Spitzer, Buntstifte, witzige Zahnbürste, CD oder einen Gutschein evtl. für einen Zoobesuch. Als Füllmaterial sind Popcorn und Äpfel gut geeignet. Abwechslung ist wichtig, damit sowohl das Aussehen als auch der Inhalt den Kindern gefällt. Mit dem Schulanfang stellt sich für die Eltern auch die Frage: Was gebe ich meinem Kinder für das Pausenfrühstück mit? Auch hier ist Abwechslung gefragt.
Der aid infodienst - Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e.V. empfiehlt folgendes: Ein gesunder Pausensnack besteht aus einem Getreideprodukt, z.B. Vollkornbrot, Mehrkornbrot oder Müsli, aus Milch oder einem Milchprodukt wie Joghurt, Quark, Buttermilch, Käse und aus frischem Obst der Saison wie Pflaumen, Birnen, Äpfel oder Gemüse wie Radieschen, Gurke, Kohlrabi, Tomate. Süße Schnitten, Müsliriegel und Chips zählen nicht zu den empfehlenswerten Bestandteilen eines gesunden Pausensnacks. Zusätzlich sollten Sie ihrem Kind, sofern es nicht am Schulmilchprogramm teilnimmt, ein kalorienarmes und nicht zu süßes Getränk mitgeben wie Mineralwasser, Kräutertee, Früchtetee oder verdünnter Fruchtsaft. (agz-rnk, 01.09.2003)
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